Karen Sander: Wenn ich tot bin

Als Susan McFarlands 9-jährigen Tochter Madelin spurlos verschwindet, bricht für sie eine Welt zusammen. Zehn Jahre später hat sie sich wieder so etwas wie Normalität erarbeitet. Plötzlich steht Madelin vor der Tür. Das Drama geht in die nächste Runde.

Susan McFarland ist verheiratet. Harper, ihre Tochter, ist acht Jahre alt. Wer sie nicht kennt, ahnt nicht, welche schwere Bürde die besonnene Frau mit sich herumträgt. Zehn Jahre ist es her, dass Sie Madelin, ihre erste Tochter, verloren hat. Von einem Tag auf den anderen war sie plötzlich weg. Trotz intensivster Suche wurde nie eine Spur von ihr gefunden. Eine Situation, mit der Eltern vermutlich nie ihren Frieden schließen können. Auch dann nicht, wenn eigentlich keine Chance mehr bestehen kann, dass das Kind noch lebt.

Zehn Jahre später steht Madelin plötzlich wieder vor Susan. Eine junge Frau hat sie orientierungslos auf der Straße gefunden und sie zu der Adresse gebracht, die sie vor sich hin gemurmelt hat. Wieder zieht es Susan den Boden unter den Füßen weg. Ist die junge Frau wirklich ihre kleine Madelin? Kann sie sie in die Arme schließen, ohne ein böses Erwachen? Susan schaltet die Polizei ein.

Wie oft kann eine Mutter innerlich sterben?

Doch bevor abschließend geklärt werden kann, ob es sich wirklich um die verschollene Madelin handelt, ist das Mädchen erneut spurlos verschwunden. Und als wäre das nicht schon genug, liegt Susans Mann schwer verletzt in der Küche. Was ist passiert? Hat Madelin auf ihn eingestochen? Hat er womöglich etwas mit ihrer Entführung zu tun?

Harper, die Einzige, die die Antwort darauf kennen könnte, ist zutiefst verstört und spricht kein Wort mehr. Detective Sergeant Kate Fincher setzt alles daran, Madelin zu finden und den Fall aufzuklären.

Überraschender Showdown

Wenn ich tot bin von Karen Sanders hat mich in seinen Bann gezogen und ziemlich schnell verwirrt. Es dauert, bis der Grund für das Verwirrspiel klar wird, aber die Lektüre ist bis dahin nie langweilig. Im Gegenteil. Ich habe munter spekuliert, mich auf clever ausgelegte Fährten locken lassen und beim Showdown den Atem angehalten.

Ich lege euch Wenn ich tot bin von Karen Sanders definitiv ans Herz. Ein spannender Thriller mit überraschender Wendung.

|| Ich würde mich übrigens freuen, wenn ihr euch – bei Interesse – dieses Buch im regionalen Buchhandel bei euch vor Ort bestellt. Damit steigen die Chancen, dass wir Buchfans auch in Zukunft noch gelegentlich dort bummeln und stöbern können.||

Karen Sander

Karen Sander arbeitete viele Jahre als Übersetzerin und unterrichtete an der Universität, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie lebt mit ihrem Mann im Rheinland und hat über die britische Thriller-Autorin Val McDermid promoviert. Unter ihrem wahren Namen Sabine Klewe hat sie bereits zahlreiche Krimis und Thriller geschrieben, bei rororo erscheint außerdem ihre Reihe um Kommissar Georg Stadler und die Psychologin Liz Montario.

Buchinfo: Wenn ich tot bin von Karen Sander, erschienen bei rororo, 18.06.2019, 288 Seiten, € 10,00, ISBN: 978-3-499-29159-3. Vielen Dank für das Leseexemplar.

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Veröffentlicht von

Ulrike

Ich verstehe analoge Bedenken und kann digitalen Mut machen. Und ich übersetze zwischen beiden Welten. In Unternehmen, bei MitarbeiterInnen, im Dienstleistungsumfeld, im Privatleben, auf meinen Blogs. Das ist meine Leidenschaft.

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