Kleine Hommage an das Saarland

Für alle, die sich gerade nicht so sicher sind: Ja, das Saarland gehört zu Deutschland. Schon ziemlich lange jetzt sogar. Auch wenn es aufgrund seiner wechselvollen Geschichte immer mal wieder in Frankreich verortet wird. Die französischen Einflüsse sind ja nicht zu verleugnen, denn das „savoir vivre“ und „laisser faire“ der östlichen Nachbarn hat seine Spuren hinterlassen. Gepaart mit saarländischer Herzlichkeit führt dies zu einer Atmosphäre, in der Fremde schnell integriert werden.

Saarland
Die Saarschleife gehört wohl zu den bekanntesten Motiven des Saarlandes (www.tourismus.saarland.de)

25 Jahre ist es her, dass ich vom Saarland nach Baden-Württemberg gezogen bin. Und bei jedem Besuch in der alten Heimat fällt mir wieder auf: Die Saarländer sind irgendwie entspannter. Ob an dem Spruch „Im Saarland lebt man nicht, um zu arbeiten, sondern man arbeitet um zu leben“ liegt, weiß ich nicht.

Vielleich liegt es ja daran, dass auch unangenehme Themen ziemlich unverblümt auf den Tisch kommen und so zu einer schnelleren Klärung der Situation beitragen.Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall aber mag ich die Kreativität und die Unkompliziertheit der Saarländer.

Saar-Bob

Da ist zum Beispiel die Aktion Saar-Bob. Die hat nichts mit dem gleichnamigen Baumeister oder mit der Frisur zu tun. Zum Saar-Bob wird, wer beim Feiern mit Freunden auf alkoholische Getränke verzichtet und den Fahrer oder die Fahrerin für die Freunde spielt. Mit großflächigen Werbeaktion hat wurde aktuell eine Kampagne für Wirte gestartet, die das Netz für Bob weiter ausbauen soll.

Saarland, Saar-Bob, SaarZoom
Saar-Bob wirbt für verantwortlichen Umgang mit Alkohol

Als Dankeschön für das Verantwortungsbewusstsein, darf „Bob“ sich dann in Kneipen oder Diskotheken auf kostenlose Freigetränke freuen. Natürlich nur nichtalkoholische. Initiiert wird die Aktion durch das Landesinstitut für präventives Handeln, das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und die Arbeitsgemeinschaft für Verkehrssicherheit.

Eine prima Idee, die ruhig Schule machen kann.

Saarzoom

Dem „Volk aufs Maul“ schaut saarzoom.de. Auf der noch jungen Plattform darf die Meinung gesagt werden. Entsprechend lautet das Credo:

SaarZoom ist eine Community-Plattform zum Meinungsaustausch – von Saarländern für Saarländer:

Dein Land. Deine Meinung!

Wir finden, die Meinung der Saarländerinnen und Saarländer ist zu wichtig, um nicht gehört zu werden:

Meinung muss öffentlich werden, wenn sie etwas bewirken soll.

Egal ob „politische Behäbigkeit, kulturelle Merkwürdigkeit, gesellschaftliche Rückständigkeit“, im Forum wird es diskutiert. Von Saarländern für Saarländer. Offen und ehrlich. Für die Zukunft sind auch Umfragen zu relevanten oder kontrovers diskutierten Saarland-Themen geplant. So können Verantwortlich ganz konkret mit Stimmungsbildern der Bevölkerung konfrontiert werden.

Saarzoom: Digitaler Leserbrief und mehr

Die Macher von Saarzoom  Bürgern wollen mit ihrer Plattform das Thema „Öffentlichkeit und Meinung“ in die „moderne“ digitale Welt integrieren. Interessierte und engagierte Menschen sollten gehört werden. Dabei politisch unabhängig zu bleiben und keiner Partei oder Organisation verpflichtet zu sein, ist für die Betreiber dabei eine wichtige Voraussetzung, um neutral mit Meinungen umgehen zu können.

logo_saarzoom

Für mich ein Schritt in die richtige Richtung. Warum sollen sich nur Unternehmen dem direkten Kundenfeedback stellen? Es wird höchste Zeit, dass Social Media in allen öffentlichen Bereichen ankommt. Ich jedenfalls habe die Seite bereits weiterempfohlen.

SaarCamp

Hach ja, das Saarland. Ich mag es. Auch wenn ich sehr gerne in Baden-Württemberg lebe. Es ist so einfach, mit fremden Menschen in Kontakt zu kommen. Außerdem lebt meine Familie noch da und das Essen ist auch nicht zu verachten. Deshalb war die Entscheidung, zum SaarCamp 2013 nach Saarbrücken zu fahren, schnell gefällt.

Hauptsach gudd gess

Abgesehen davon, dass die Sessions prima waren und ich viele spannende Kontakte knüpfen und Gespräche führen konnte, hat mich auch das Essen an früher daheim erinnert. Zu Mittag gab es butterzarten Rinderbraten mit Mini-Kartoffelklößen, Salat und natürlich soße. Bemerkenswert dabei das Mischungsverhältnis: Drei niedliche Knödelchen wurden von drei ordentlichen Scheiben Rinderbraten begleitet. Und auch der Hinweis „Ihr Leit, wenner ned satt werre, kommener nochemol vorbei unn hole Nohschlach“. Ein Satz, der nicht von allen „Ausländern“ verstanden worden war. Es waren tatsächlich welche in Sorge, sie könnten nicht satt werden.

Abends gab es dann eines der saarländischen Nationalgerichte: Schwenkbraten. Und da Schweinehals nicht jedermanns Sache ist, gab es dazu noch Putensteak und Rostwurst und Merguez. Der Alibi-Gemüsespieß wirkte daneben recht bescheiden auf dem Teller. Ok, kein wirklich gutes Pflaster für Vegetarier_innen.

Auch sonst war das SaarCamp eine gelungene Veranstaltung. Die Mischung war für meine Bedürfnisse ideal. Sicher lag das auch an der – im Vergleich zu sonstigen BarCamps, an denen ich teilnehme – eher geringen Teilnehmerzahl. Aber eben nicht nur. Die unkomplizierte Art der Saarländer hat sicher auch dazu beigetragen. Und natürlich die großzügig gemischten Cocktails von Sponsor Villeroy & Boch.

Näschdes Johr komm ich widder. Vasproch!

Saarland – Es kann nur eines geben!

Mehr Saarland gibt es hier:

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Wenn der Hund mit in den Urlaub soll

Urlaub mit dem Hund erfordert eine sorgfältige Planung. Sind Tiere im Hotel, in der Ferienwohnung, auf dem Campingplatz erlaubt? Wie reist man am besten an? Was muss ins Reisegepäck und wie kommt das vierbeinige Familienmitglied mit der neuen Umgebung klar. Diese Punkte müssen rechtzeitig geklärt werden, damit der heiß ersehnte Urlaub nicht zum Reinfall wird.

Hund, Urlaub
Auch der Hund soll sich im Urlaub wohlfühlen. (Bildrechte: http://www.cc-pr.com/)

Wer mit Hunden lebt, kennt das Problem: Nicht überall ist das vierbeinige Familienmitglied willkommen. Und nicht überall fühlt es sich wohl. Viel zu wenig Hotels und Ferienhausanbieter sind bislang für pelzige Gäste gerüstet. Rechtzeitige Planung ist also das A und O.

Hotels, in denen Haustiere willkommen sind, findet man zum Beispiel bei Hotel.de oder Holidaycheck.de. Hier wird unter der erweiterten Suche die Option „Haustiere erlaubt“ angeboten. Die Details – was ist vorhanden, was ist nicht erwünscht, wie hoch sind die Kosten pro Tag –  sollten auf jeden Fall vor der Buchung abgeklärt werden damit Hund und Herrchen hier entspannt ihren Urlaub genießen können.

Ferienwohnungen für mehr Freiheit

Unabhängiger ist man meist in Ferienwohnungen. Zwar gibt es hier selten das rundum sorglos Paket, dafür aber ein größeres „Revier“ für den Hund und keine Zimmernachbarn, die bei jedem Bellen Alarm schlagen. HomeAway bietet alleine in Europa über 100.000 Unterkünfte für praktisch jedes Budget, in denen urlaubsreife Haustierbesitzer herzlich willkommen sind. Ein Teil davon hat sich sogar auf das Wohl der Vierbeiner spezialisiert und bietet neben eingezäunten Grundstücken zum Beispiel Dogsitting, wenn die Zweibeiner mal einige Stunden alleine unterwegs sein möchten. Allerdings sollte das die Ausnahme sein. Die neue Umgebung ist für das Tier schon stressig genug.

Übrigens sollte man im Vorfeld auf jeden Fall eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen, die auch bei Mietsachschäden greift. Selbst dem liebsten Hund kann schließlich mal ein Missgeschick passieren.

Was muss ins Reisegepäck

Ein Anruf beim Vermieter sorgt dafür, dass nichts Unnötiges ins Gepäck muss und welche speziellen Regeln (darf der Hund aufs Sofa oder ins Bett?) es gibt. In Häusern, in denen Hunde willkommen sind, gibt es häufig Näpfe oder gar Körbchen für den Liebling. Wer allerdings ein sensibles Tier hat, sollte ihm die Einstellung auf die fremde Umgebung mit vertrauten Gegenständen so einfach wie möglich machen. Bei Strandurlaub ist es zudem wichtig, abzuklären, ob auch dort der Hund willkommen ist.

Die Anreise

Für Hunde, die Autofahren gewohnt sind, ist dies sicher der angenehmste Weg in den Urlaub. Die Gerüche und Geräusche sind vertraut. Man ist flexibel und kann regelmäßige Pausen fürs Gassigehen einplanen und das Tier ausreichend mit Wasser versorgen. Vor dem Start sollte man dem Hund nochmal ordentlich Auslauf gönnen, dann verschläft er mit etwas Glück den ersten Teil der Fahrt sowieso.  Auf Futter sollte verzichtet werden. So beugt man Übelkeit und Erbrechen vor.

Auf Reisen ins Ausland muss der Heimtierausweis mitgeführt werden. Er enthält Angaben zu Hund und Halter, die Chipnummer und Informationen zu Impfungen. Den Heimtierausweis gibt es beim Tierarzt, der gerne auch Tipps zu Reisen im Haustier gibt.

Bräuche zu Ostern: Wie feiert die Welt?

Inzwischen dürfte das Osterlamm geschlachtet, die Ostereier verdrückt und die Schoko Osterhasen vernascht sei. Doch wie ist das eigentlich in anderen Ländern? Gelten da die gleichen Bräuche zu Ostern oder herrschen ganz andere Sitten?

Bräuche, Ostern
Schnee an Ostern? Ja und?! (Lizenz: BY-NC-SA)
Bräuche zu Ostern: Amerika

Auch hier ist Ostern ein traditionelles Familienfest. Allerdings haben es Arbeitnehmer weniger gut als in vielen anderen Ländern. Karfreitag entfällt aber in der Regel. Eines der Highlights ist die große Osterparade in New York mit ihren legendären Umzugswagen und Blaskapellen. Und natürlich das Ostereierrollen im Garten des Weißen Hauses in Washington. Am Ostermontag, 01. April – übrigens kein Feiertag – findet es zum 135. Mal statt. Tausende Kinder rollen dann hartgekochte Eier mit einem Löffel einen kleinen Hügel hinab. Als Geschenk bekommen sie ein von Michel und Barack Obama signiertes Holzei als Andenken.

Bräuche zu Ostern: Finnland

Schlägereien sind zu Ostern in Finnland an der Tagesordnung. Allerdings in sehr moderatem Maße. Freunde und Bekannte schlagen sich mit Birkenruten leicht auf den Rücken und symbolisieren so die Palmwedel, mit denen Christus bei seiner Kreuzigung empfangen wurde.

Aber auch der heidnische Hintergrund wir bedient. Mit allem, was kracht und scheppert, laufen die Kinder durchs Dorf und machen richtig viel Lärm. So vertreiben sie den Winter und machen Platz für den Frühling.

Bräuche zu Ostern: Frankreich

Bei unseren französischen Nachbarn schweigen von Gründonnerstag bis Karsamstag die Kirchenglocken. Damit soll der Tod Jesus‘ symbolisch betrauert werden. Ich kenne das auch aus meiner ursprünglichen Heimat, dem Saarland. Morgens, mittags und abends liefen die Messdiener mit Holzratschen durchs Dorf, um den Gläubigen eine ungefähre Orientierung zu geben. Klar, wäre das im Zeitalter der Uhren und Handys nicht mehr nötig, aber Tradition verpflichtet. Wenn ich mich richtig erinnere, fanden die Jungs und Mädels das auch immer sehr cool.

Übrigens ist in Frankreich auch das Glockenläuten dafür verantwortlich, dass es Ostereier gibt. Denn die Glocken gehen von Donnerstag bis Samstag nach Rom, um für den Papst zu läuten. Auf dem Rückweg bringen sie dann die Ostereier mit. So erzählt man es zumindest den Kindern.

Bräuche zu Ostern: Irland

Bei den streng katholischen Iren geht es teils ruhig, teils lustig zu. Einen großen Stellenwert haben natürlich die Gottesdienste. Aber auch getanzt wird. Und zwar bei Wettbewerben auf offener Straße.

Am Ostersonntag wird mit der Heringsbeerdigung die Fastenzeit offiziell zu Grabe getragen. Früher gehörte der Arme-Leute-Fisch 40 Tage lang zur Hauptmahlzeit zwischen Aschermittwoch und Ostersonntag. Es darf wieder geschlemmt werden. Übrigens wird die Beerdigung häufig vom Metzger vor Ort organisiert. Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Bräuche zu Ostern: Norwegen

Richtig krachen lassen es die Norweger. Fast eine ganze Woche wird da gefeiert. Kein Wunder verbringen viele Familien die Zeit dann mit Skilaufen. Lohnt sich ja. Angeblich haben die Ausflüge in den Schnee eine lange Tradition. Laut einer alten Volkssage soll ein geistig etwas schwaches Licht eines Stammes beim Rückzug der Eiszeit den Gletschern hinterher gelaufen und so schließlich in Norwegen gelandet sein. Damit wäre der erste Norweger nicht gerade der Hellste gewesen und zahlreiche seiner Nachfolger ahmen ihn heute noch nach, indem sie vor dem Frühling davonlaufen und dem Schnee folgen.

Nun ja, Norweger im Norden Deutschlands haben es da dieses Jahr zumindest nicht weit. Der Schnee hält sich dort ja besonders hartnäckig.

Bräuche zu Ostern: Philippinen

Hardcore geht es auf den Philippinen zur Sache. Wenn die Glocken den Ostermorgen einläuten, heben die Eltern ihre kleinen Kinder am Kopf hoch. Dadurch sollen sie besser wachsen. Mich würde interessieren, wie viele Kinder bei der Aktion fallen und sich bleibende Schäden zuziehen.

Das ist allerdings noch der harmlose Teil. Spannend wird es bei denjenigen Gläubigen, die die Kreuzigungsszene live nachstellen. Erst lassen sie sich auspeitschen, bis das Blut den Rücken hinunter läuft. Dann wird ihnen ein Kreuz auf den Rücken geschnallt, das sie stundenlang barfuß durch die Hitze schleppen. Und am Ende lassen sie sich tatsächlich ans Kreuz nageln. Inzwischen werden diese Prozessionen alljährlich zum riesigen Medienspektakel.

Wer’s braucht?!

Bräuche zu Ostern: Schweden

Traditionell geht es auch in Schweden zu. Wobei Ostern hier eher ein stilles Fest ist, an dem bis vor wenigen Jahren sogar die Kinos geschlossen waren. Geschmückt wird mit Birkenzweigen. Für die Kinder hat das Fest gewisse Ähnlichkeit mit Halloween. Als „Osterweiber“ verkleidet ziehen sie von Haus zu Haus und verteilen „Osterbriefe“. Mit etwas Glück gibt es dafür dann Bonbons oder Geld. Die Ostereier bringt übrigens das Osterküken.

Zum Glück gibt es bei uns in Deutschland nur das Tanzverbot an Karfreitag. Wer weiß, welche Kriege es sonst in manchen Familien gäbe, wenn alle Vergnügungsveranstaltungen geschlossen wären ;-).

Mehr zum Thema Ostern:

Warum ist dieses Jahr eigentlich so früh Ostern?

Digital Detox: Wenn „Offline“ zum Luxus wird

„Always on“, das war das Credo der vergangenen Jahre, wenn man Erfolg haben wollte. Dabei wissen wir längt, dass diese Verfügbarkeit rund um die Uhr, immer und überall, seine Schattenseiten hat. Das Westin Dublin in Irland leitet mit „Digital Detox“ jetzt den digitalen Entzug ein.

Irland, digital
In Irland wird der Handysucht jetzt der Krieg erklärt. (Foto: The Westin Dublin)
Survival Kit statt Handy und Tablet

Im luxuriösen fünf Sterne Hotel „The Westin Dublin“ hat man sich jetzt auf den digitalen Entzug spezialisiert. Wer das Paket „Digital Detox“ bucht, gibt beim Check in alle seine mobilen Endgeräte am Empfang ab und hat bis zum Checkout keinen Zugriff mehr darauf.

Damit die Gäste in ihrer Verzweiflung nicht die Tapete von den Wänden kratzen, hat man sich im Hotel natürlich einiges einfallen lassen.

Irland, digital
Himmlich schlafen gehört beim Entzug natürlich dazu. (Foto: The Westin Dublin)

Das spezielle digitale „Entgiftungspaket“ enthält:

  • himmlische Nächte im Westin Heavenly Bed
  • Frühstück im Bett (wer will, darf natürlich auch in den Speisesaal)
  • eine genussvolle Massage auf dem Zimmer (wahlweise Ganzkörper, Nacken, Hand und Fuß oder Reflexzonen)
  • einen Safe, in dem die digitalen Schätze sicher und unerreichbar verwahrt sind
  • ein Survival Paket für die besonders harten Momente
Tausche Handy gegen Survival Kit

Für manche, vor allem für diejenigen, die das Handy auch beim Essen mit Freunden noch auf den Tisch legen um nichts zu verpassen,  werden die Digital Detox Tage bestimmt sehr hart. Doch keine Sorge, auch für euch ist gesorgt.

Unter dem Motto „zurück zur Natur“ hält das Survival Paket vieles, was ihr wahrscheinlich schon lange nicht mehr in den Händen hattet:

  • Information zu Dublin und der Umgebung auf PAPIER
  • eine GEDRUCKTE Wanderkarte
  • eine richtige, GEDRUCKTE Zeitung
  • eine Entspannungs-Duftkerze
  • ein Baumpflanz-Set to go. So werden die Bäume, die für die Druckerzeugnisse sterben mussten, daheim wieder aufgeforstet

Buchen kann man das Ganze ab 175 Euro pro Nacht im The Westin Dublin und auch wenn der Aufenthalt als Entzug daher kommt, wird die Krankenkasse vermutlich in diesem Fall keinen Zuschuss zahlen. 😉

Übrigens, zu diesem Beitrag  angeregt wurde ich durch einen Hinweis der irischen Pressestelle. Für die Veröffentlichung wurde ich weder bezahlt noch sonstwie vergütet. Mich hat einfach die Idee als solche inspiriert.

The Gathering: 2013 treffen wir uns in Irland

Irland Gathering
The Gathering 2013: Carlingford Oyster Festival (Foto: Brian Morrison 2012)

Mit „The Gathering Ireland 2013“ feiert die Grüne Insel in diesem Jahr alles, was Iren und Irlandfans  so an ihr lieben. Unzählige Events und Festivals stehen auf dem Plan und das Besondere daran: Auch ausländische Besucher können sich als Einzelreisende oder Gruppen mit einbringen.

In Irland geht es dieses Jahr richtig rund. Mit zahlreichen Events und Festivals sollen mehr Besucher auf die Insel gelockt werden, als jemals zuvor. Neu daran: Besucher können sich aktiv mit einbringen.

Irland nennt es „The Gathering“ und wendet sich gezielt an Gruppen und Menschen mit irischen Wurzeln. Sie sollen das Land als Plattform für gemeinsame Unternehmen nutzen, z.B. für Familientreffen, Vereinsausflüge oder einfach um gemeinsam die irische Lebensfreude zu teilen.

Schon mal im Schlamm geschnorchelt?
  • So können Gruppen zum Beispiel beim St. Patrick’s Day mitlaufen, was sonst eigentlich den Iren vorbehalten ist. Mir fielen da spontan die schwäbisch-alemannischen Fastnachtsgruppen ein, die mit ihren aufwändigen Holzmasken und Kostümen ganz sicher die Blicke auf sich ziehen würden.
  • Am Rotschopf-Tag treffen sich alle Rotschöpfe in Irland, um gemeinsam die Abergläubischen das Fürchten zu lehren. Sams goes Ireland!
  • Oder die Irish Bog Snorkeling Championships, also quasi Schlammcatchen für Fortgeschrittene . Sicher nichts für die Verfechter steriler und klinisch reiner Oberflächen. Da wird sich richtig gesuhlt.
  • Die Feinschmecker treffen sich beim Galway Oyster und Seafoof Festival.

Kurzum, für jeden Geschmack ist etwas im Angebot. Wer sich einen besseren Eindruck verschaffen will, kann dies auf der neuen Irland-Website tun, die ich zugegebenermaßen sehr gewöhnungsbedürftig und unruhig finde. Aber mit etwas Geduld landet man schon da, wo man hin will. Wer seine Gruppe anmelden möchte, macht das am besten über die Gathering-Seite. Dort lassen sich auch gleich Anregungen sammeln, was andere denn so planen.

Auf geht’s Leute, Irland schmeißt eine riesige Ganzjahres-Party. Da sollten wir nicht fehlen.

Hinweis: Inspiriert zu diesem Beitrag wurde ich durch die Einladung des Tourismusbüros Irland zur alljährlichen Irish Night Stuttgart anlässlich der CMT. Mir gefällt die Idee und ich finde Events wie das Rotschopftreffen oder Schlammschnorcheln so speziell, dass ich darüber bloggen wollte.