Meine digitale Transformation

aus meinem Blog ulrikekommuniziert.com

Social Media Management liegt bei uns in der Familie.

Schon meine Großmutter hatte es zu Lebzeiten mit voller Überzeugung betrieben. Damals nannte es sich noch “Schwätzchen halten” und wurde überwiegend Face-To-Face in unterschiedlicher Gruppengröße praktiziert.Krisenkommunikation war an der Tagesordnung, z.B. wenn der gewünschte Artikel nicht vorrätig war oder nicht dem Geschmack entsprochen hatte. Ausblend- oder Lösch-Option gab es nicht. Dafür wurde geteilt, was das Zeug hielt. Bei Freunden, Nachbarn und Verwandten. Für das virale Marketing sorgten die obligatorische Scheibe Wurst und Probehäppchen.

Meine Großmutter hatte eine Metzgerei. “Schwätzchen halten” war ihr wichtigstes Tool für Monitoring, Marketing,Kundenbindung. Kommunikative Kompetenz, gegenseitiger Respekt, ein dickes Fell und – falls nötig – einklares Wort gehörten zu ihren Kern-Kompetenzen.

Meine Oma hatte es drauf!

Egal, wo ich seither kommuniziert habe – bei der AIDS-Hilfe in der Telefonberatung, bei der Spenderbetreuung derDKMS, beim Jobben an der Kasse oder in der Kneipe während des Studiums, bei der Betreuung von Spendenaktionen oder Infoständen, als Community/Social Media Manager bei kwick.de oder cionet.com, dem Netzwerk für CIOs und IT-Leiter, bei BarCamps, Pro-Circles und sonstigen Fach-Events  – ich konnte von dem profitieren, was mir Oma und Mutter in ihrem Laden vorgelebt haben: Authentisch bleiben.

Danke dafür.

 

– Edit 2015 –

Auf dem Weg zu “Arbeiten 4.0″

Seit dem Eingangstext oben sind einige Jahre vergangen. Dem Social Media Umfeld gilt immer noch mein Interesse, aber die Qualität, in der ich es wahrnehme, hat sich gewandelt. Die Zeiten, wo wir Early Adopter erst mal Strategien entwickeln mussten, um diese neue Öffentlichkeit zu handhaben, sind längst vorbei. Social Media Irgendwas ist zum Mainstream geworden und für mich offen gestanden nicht mehr spannend. Und damit wird das Thema einer meinerKernkompetenzen nicht mehr gerecht: Meiner Lust auf Neues. Darauf, Innovation mit zu gestalten.

Ich bin keine Rampensau. Aber ich bin eine geborene Wagenlenkerin, die die Zügel zwar locker lässt, aber dennoch Einfluss darauf nimmt, wo die Reise hingeht. Vorausschauend, Folgen abschätzend, Richtung korrigierend. Genau das ist ein Teil meiner Marke.

Gut, wenn ich das so genau weiß, warum habe ich meine Marke dann bisher so schlecht gepflegt, beziehungsweise: Warum habe ich mich bisher nicht eindeutiger als Marke positioniert? Weil es als Marke wichtig ist, sein Ziel zu kennen. Und da wird es bei mir schwieriger oder war es zumindest lange Zeit. Nicht, dass ich kein Ziel gehabt hätte. So ist es nicht. Aber dieses Ziel hat sich halt vermeintlich relativ schnell geändert, eben weil ich neugierig und für neue Impulse offen bin. Wenn ich ahne, dass sich die Gesellschaft um mich herum und damit die Einflüsse auf meine Arbeit verändern, dann will ich daran mitwirken. Will zu den Early Adopters gehören, mein Wissen und meine Erfahrung mit den Erfordernissen der Zukunft kombinieren und neue Wege erschließen. Gleichzeitig selbst permanent Neues lernen und Erfahrungen an die Zauderer weitergeben.

Mein Ziel: Die Schnittstellenfunktion in der Digitalen Transformation

Ein Ziel, von dem ich bislang dachte, es sei zu wenig konkret und nicht zur Markenbildung zu verwenden. Stimmt aber nicht. Denn diese Offenheit für Neues, die Wandelbarkeit, die Fähigkeit, unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen und die hohe Bereitschaft, mein Wissen zu teilen, sind essentieller Bestandteil meiner Marke.Es sind die interdisziplinären Stärken, die mich befähigen, Schnittstellenfunktionen einzunehmen, das Ganze im Auge zu behalten und eben leise zu lenken. Und das im Umfeld von Arbeiten 4.0.

Deshalb bin ich offen für Jobangebote, bevorzugt in Teilzeit (meine Freiberuflichkeit möchte ich weiter aufrecht erhalten) und möglichst mit hohem Homeoffice-Anteil (es ist einfach perfekt für mich, auch weil ich gleich morgens am kreativsten bin und dann die Zeit nicht im Auto oder in der Bahn verbringen möchte), in denen ich meine Leidenschaft für die Arbeitswelt von morgen ausleben kann.

Über eine E-Mail an ulrike.rosina@gmail.com kommen wir in Kontakt. Ich freue mich darauf!

Ein Gedanke zu „Meine digitale Transformation“

  1. So trifft man sich wieder. Vor Jahren bei KWICK! (ich Caprisonne73) und jetzt bei WordPress. Liebe Grüßle ins Ländle und vor allem nach Remshalden, Chrissi

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