Wenn der Hund mit in den Urlaub soll

Urlaub mit dem Hund erfordert eine sorgfältige Planung. Sind Tiere im Hotel, in der Ferienwohnung, auf dem Campingplatz erlaubt? Wie reist man am besten an? Was muss ins Reisegepäck und wie kommt das vierbeinige Familienmitglied mit der neuen Umgebung klar. Diese Punkte müssen rechtzeitig geklärt werden, damit der heiß ersehnte Urlaub nicht zum Reinfall wird.

Hund, Urlaub
Auch der Hund soll sich im Urlaub wohlfühlen. (Bildrechte: http://www.cc-pr.com/)

Wer mit Hunden lebt, kennt das Problem: Nicht überall ist das vierbeinige Familienmitglied willkommen. Und nicht überall fühlt es sich wohl. Viel zu wenig Hotels und Ferienhausanbieter sind bislang für pelzige Gäste gerüstet. Rechtzeitige Planung ist also das A und O.

Hotels, in denen Haustiere willkommen sind, findet man zum Beispiel bei Hotel.de oder Holidaycheck.de. Hier wird unter der erweiterten Suche die Option „Haustiere erlaubt“ angeboten. Die Details – was ist vorhanden, was ist nicht erwünscht, wie hoch sind die Kosten pro Tag –  sollten auf jeden Fall vor der Buchung abgeklärt werden damit Hund und Herrchen hier entspannt ihren Urlaub genießen können.

Ferienwohnungen für mehr Freiheit

Unabhängiger ist man meist in Ferienwohnungen. Zwar gibt es hier selten das rundum sorglos Paket, dafür aber ein größeres „Revier“ für den Hund und keine Zimmernachbarn, die bei jedem Bellen Alarm schlagen. HomeAway bietet alleine in Europa über 100.000 Unterkünfte für praktisch jedes Budget, in denen urlaubsreife Haustierbesitzer herzlich willkommen sind. Ein Teil davon hat sich sogar auf das Wohl der Vierbeiner spezialisiert und bietet neben eingezäunten Grundstücken zum Beispiel Dogsitting, wenn die Zweibeiner mal einige Stunden alleine unterwegs sein möchten. Allerdings sollte das die Ausnahme sein. Die neue Umgebung ist für das Tier schon stressig genug.

Übrigens sollte man im Vorfeld auf jeden Fall eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abschließen, die auch bei Mietsachschäden greift. Selbst dem liebsten Hund kann schließlich mal ein Missgeschick passieren.

Was muss ins Reisegepäck

Ein Anruf beim Vermieter sorgt dafür, dass nichts Unnötiges ins Gepäck muss und welche speziellen Regeln (darf der Hund aufs Sofa oder ins Bett?) es gibt. In Häusern, in denen Hunde willkommen sind, gibt es häufig Näpfe oder gar Körbchen für den Liebling. Wer allerdings ein sensibles Tier hat, sollte ihm die Einstellung auf die fremde Umgebung mit vertrauten Gegenständen so einfach wie möglich machen. Bei Strandurlaub ist es zudem wichtig, abzuklären, ob auch dort der Hund willkommen ist.

Die Anreise

Für Hunde, die Autofahren gewohnt sind, ist dies sicher der angenehmste Weg in den Urlaub. Die Gerüche und Geräusche sind vertraut. Man ist flexibel und kann regelmäßige Pausen fürs Gassigehen einplanen und das Tier ausreichend mit Wasser versorgen. Vor dem Start sollte man dem Hund nochmal ordentlich Auslauf gönnen, dann verschläft er mit etwas Glück den ersten Teil der Fahrt sowieso.  Auf Futter sollte verzichtet werden. So beugt man Übelkeit und Erbrechen vor.

Auf Reisen ins Ausland muss der Heimtierausweis mitgeführt werden. Er enthält Angaben zu Hund und Halter, die Chipnummer und Informationen zu Impfungen. Den Heimtierausweis gibt es beim Tierarzt, der gerne auch Tipps zu Reisen im Haustier gibt.

Veröffentlicht von

Ulrike

Ich verstehe analoge Bedenken und kann digitalen Mut machen. Und ich übersetze zwischen beiden Welten. In Unternehmen, bei MitarbeiterInnen, im Dienstleistungsumfeld, im Privatleben, auf meinen Blogs. Das ist meine Leidenschaft.

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