Blogparade: Weihnachten und ich

Ok, ich gestehe: Ich bin ein Neuling im Blogparaden Geschäft! Gerade ein Mal habe ich bislang an einer Blogparade teilgenommen. Etwas länger kenne ich mich hingegen im Weihnachtsgeschäft aus. Ein Fest, was ich über Jahre hinweg einfach nur doof fand, weil es immer mit Stress verbunden war. Und da ja Weihnachten nicht mehr so lange hin ist, möchte ich eine Weihnachts-Blogparade starten. Für Weihnachtshasser_innen und Weihnachtsliebhaber_innen.

Blogparade, Blog, WeihnachtenSchreibt euch euer Verhältnis -egal ob gut oder schlecht – zu Weihnachten vom Herzen.

Rezensiert eure liebsten Weihnachtsbücher. Für Weihnachtshasser gibt es übrigens das  Weihnachtshasser-Buch von Dietmar Bittrich. Herrlich schwarzer Humor und sehr zu empfehlen.

Gibt es ein altes Familienrezept, das an Weihnachten nicht fehlen darf? Her damit!

Ihr zieht um und überlegt, wie das erste Fest im neuen Heim wird? Auch eine schöne Idee.

Und wer noch keine gute Lösung gefunden hat, wie er/sie äußerst dezent auf seinen/ihren Wunschzettel aufmerksam machen kann, einfach mal bloggen und schauen was passiert.

Lust auf gebloggte Weihnachten?

Dann macht mit:

  • verlinkt in euren Blogposts auf diesen Blogpost hie
  • hinterlasst einen Kommentar mit Link zu eurem Blogbeitrag oder
  • schickt mir den Link per Facebook, Twitter, G+ oder Brieftaube

Start: 10.11.2013
Ende: 10.12.2013

Abhängig von der Anzahl der Teilnehmenden plane ich in meinem Blog einen “Adventskalender”, der jeden Tag einen eurer Beiträge aufgreift.

Ach ja, fast vergessen: Unter allen, die teilnehmen und in Deutschland wohnen, verlose ich ein Beutelchen meiner weiter unten zitierten Plätzchen.

Weihnachten und ich

Damals, als ich noch bei meiner Familie lebte, gab es Weihnachten Jahr für Jahr unreflektierte Rituale, auf die keiner Lust hatte, die aber trotzdem eingehalten wurden. Weil man “es” eben schon immer so gemacht hat. Die Geschenke haben sowieso nie gepasst und spätestens beim Aufstellen des Weihnachtsbaumes gab es Streit. Wer sich ein Bild machen möchte, wie das bei uns ungefähr aussah: Familie Heinz Becker hilft gerne weiter.

Nachdem ich dann ausgezogen war, wurde mein Antrittsbesuch regelmäßig zu den Feiertagen erwartet, was treffsicher Stau und Hektik schon auf dem Hinweg bedeutete. Und – oh Wunder – über die Feiertage war an Abschalten nicht zu denken.

Die Post, mein Retter in der Not

Besser wurde es erst, als ich anfing, bei der Post zu jobben. Weihnachten war für Studierende nämlich damals sehr lukrativ. Wer am 23.12. und am 26.12. gearbeitet hat, bekam den 24. und 25. als Arbeitstag bezahlt. Und am 26. gab es natürlich Feiertagszulage. Für Studierende einfach perfekt. Und zwar in doppelter Hinsicht:

  • viel Geld für wenig Arbeit
  • die perfekte Ausrede, der Familienidylle fern zu bleiben

Und prompt führte ich mein eigenes Ritual ein. Lecker kochen an Heiligabend, meist ganz klassisch Wild mit Klößen und Rotkohl und um 18:00 Uhr “Familie Heinz Becker: Alle Jahre wieder” schauen. Hach was war es entspannend. Und kaum war der Stress weg, fing der Spaß an Weihnachten an.

Kleine, persönliche Geschenke

Inzwischen backe ich mit Begeisterung zig Sorten Plätzchen und verschenke sie als kleine Aufmerksamkeit an Freunde und Bekannte. Mit so viel Erfolg, dass meine Mutter gleich mal überhaupt keine mehr macht und sich voll und ganz auf die DHL-Lieferung aus Baden-Württemberg verlässt.

Über das Jahr verteilt koche ich Marmeladen, die – nicht nur – an Weihnachten ihren Besitzer wechseln. Die ist übrigens von meiner Mutter automatisch in ihr Lieferprogramm integriert worden.

Kurzum, ich mag inzwischen Weihnachten. Den Duft der Lebkuchen ab Oktober, das Warten auf Holzis Adventskalender, die Plätzchen Bäckerei, Zeit zum ausgiebigen Lesen, gemütliche Schwätzchen mit Freunden, Wildschwein oder Hirsch aus regionaler Jagd, guten Wein, Kerzenschein. Eben alles, was zu ein paar entspannten Tagen beiträgt. Und wenn mir danach ist, ein oder zwei spontane Tage bei der Familie im Saarland.

So und jetzt freue ich mich auf eure Storys rund um Weihnachten. Offen gestanden bin ich auf die Weihnachtshasserstory am neugierigsten. 😀

Veröffentlicht von

Ulrike

Ich verstehe analoge Bedenken und kann digitalen Mut machen. Und ich übersetze zwischen beiden Welten. In Unternehmen, bei MitarbeiterInnen, im Dienstleistungsumfeld, im Privatleben, auf meinen Blogs. Das ist meine Leidenschaft.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s