Vegan backen: Mokkatorte

Aller guten Dinge sind drei, dachte ich mir und nahm das dritte vegane Törtchen in Angriff. Mokkacreme sollte es sein und der Teig am besten schokoladig. Was soll ich sagen? Auch die Nummer drei war ein voller Erfolg, obwohl Teig und Creme inprovisiert waren.

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Vegane Mokkatorte (CC: by-nc-sa)
Die Teigzutaten (für eine 20 cm Springform)
  • 300 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • etwas Vanille
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1 kräftiger Spritzer Zitrone
  • 75 ml Öl
  • 1 kleiner, sehr starker Espresso
  • 300 ml Sprudelwasser
  • 100 g geschmolzene Blockschokolade oder andere dunkle Schokolade (Vorsicht: Es darf kein Wasser in die Schokolade kommen und die Schokolade sollte auch nicht zu heiß werden, sonst klumpt sie unter Umständen. Ich koche immer das Wasserbad auf, schalte die Platte dann ab und lasse die Schokolade im Schmelztiegelchen unter gelegentlichem Rühren langsam schmelzen.)
Die Cremezutaten
  • 200 ml LeHa Schlagfix universelle Schlagcreme ungesüßt, gekühlt
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 2-3 El Puderzucker
  • 100 geschmolzene Nougatmasse, abgekühlt
  • 1 kleiner, sehr starker Espresso
  • Schoko-Mokkabohnen (Bitterschokolade)
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Vegan Mokkatorte (CC:by-nc-sa)
Die Zubereitung des Teiges
  • Alle trockenen Zutaten mit einem Löffel vermischen, die Flüssigkeiten zugeben und mit dem Mixer einige Minuten gut durchmischen. Zum Schluss die geschmolzene Schokolade unterheben (Schmelztiegelchen kann dann gleich für die Nougatmasse verwendet werden, nicht reinigen)
  • Ofen auf 180° C vorheizen.
  • Form fetten (z.B. mit Margarine). Ich bestreue zumindest den Boden und die Ecken zusätzlich noch mit wenig Grieß. Teig einfüllen.
  • Ca. 45 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Da die Backzeit von Ofen zu Ofen unterschiedlich ist, einfach ab und zu ein Auge darauf haben und Stäbchenprobe machen.
  • Den Kuchen komplett auskühlen lassen und dann zwei Mal waagerecht halbieren.
Zubereitung der Creme
  • Nougat über dem Wasserbad schmelzen.
  • Nougatmasse etwas abkühlen lassen.
  • Gekühlte Schlagcreme in eine Schüssel geben, etwas anschlagen. Sahnestand dazu geben, aufschlagen, Puderzucker darüberstreuen, nochmals mixen.
  • Etwas weiße Creme zur Garnitur zur Seite stellen.
  • Abgekühlten Espresso unter die geschmolzene Nougatmasse rühren. Sollte die Masse etwas krisselig sein, nochmals kurz über dem Wasserbad rühren, bis sie wieder glatt ist.
  • Unter Rühren die Mokka-Nougatmasse untermischen. Bei mir war die Creme dann immer noch gut streichfähig und ich konnte gleich weiterarbeiten. Sollte sie zu weich sein, weil die Nougatmasse noch zu warm war, kurz in den Kühlschrank packen und gelegentlich umrühren, bis die Konsistenz passt.
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Vegan Mokkatorte (CC:by-nc-sa)
Die Torte bauen
  • Untere Teigplatte auf einen Teller legen, mit der Mokkacreme bestreichen.
  • Zweite Platte darauflegen, wieder mit Creme bestreichen. Wer will, kann auch mehr weiße Creme zurück halten und eine helle Cremeschicht „einbauen“.
  • „Deckel“ drauf und rundum mit der restlichen Creme bestreichen.
  • Vor dem Anschneiden zwei bis drei Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Mit heller Creme und Schoko-Mokkabohnen garnieren.

Übrigens wölbt sich der Teig beim Backen immer leicht nach oben (kuppelförmig). Ich schneide das nicht weg, weil es mir gefällt, wenn die Torte oben ein bisschen rund ist.

Have Fun!

Mehr vegane Torten:

Erdbeer-Sahne-Torte

Schoko-Nougat-Nusstorte

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Veganes Eis selbst machen – cremig, fruchtig, lecker!

Wer meine Beiträge verfolgt, weiß, dass ich kürzlich die veganen Torten und damit LeHa Schlagfix universelle Schlagcreme für mich entdeckt habe. Dieser Entdeckung habt ihr jetzt ein leckeres, cremiges Eis-Rezept zu verdanken, das zudem blitzschnell zubereitet und serviert werden kann.

Schuld an dem ganzen Törtchen-Thema ist das vegane Restaurant Coox&Candy in Stuttgart. Dort habe ich einen Bissen vegane Torte bei meiner Nichte probiert und beschlossen: Das will ich auch können! Kann ich inzwischen auch, wie meine Erdbeer-Sahne-Torte und meine Schoko-Nuss-Nougat-Torte belegen. Und ich kann noch viel mehr. Ich kann nämlich in weniger als fünf Minuten veganes Eis machen!

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Cremiges, veganes Früchteeis. (CC: by-nc-sa)

Das braucht ihr dazu:

  • ca. 300 g tiefgefrorene Früchte
  • 2 – 3 El Puderzucker (anderes Süßungsmittel müsste auch funktionieren)
  • 200 ml Schlagfix Universelle Schlagcreme von Leha (z.B. bei Kaufland), gekühlt

Und jetzt kommt der ultrageheime Geheimtrick, den alle kennen, die je bei einer Tupperparty waren: Nämlich der Quick-Chef von Tupper.

  • Schneidmesser einsetzen
  • Früchte in die Schüssel schütten
  • Puderzucker darauf
  • Schlagfix dazu
  • Deckel drauf
  • Rühren
  • Fertig!

Das Ergebnis ist ein leckeres, cremiges Früchteeis.

Sollte es zu weich sein, helfen ein paar Minuten im Gefrierfach. Dabei ab und zu mal umrühren, damit sich keine Kristalle bilden. Ist es zu fest, etwas stehen lassen. Dann ist es vermutlich zu kalt, sprich zu viel gefrorenes Obst. Bei mir hat es auf Anhieb gepasst.

Sehr witzig! Und wenn man keinen Quick-Chef hat?

Dann nimmt man einfach einen Stabmixer – dann aber ein passendes Gefäß nehmen oder in zwei Portionen mixen. Und Vorsicht: durch die Luft fliegende, gefrorene Früchte können weh tun. Oder zum Beispiel den Mixaufsatz der Küchenmaschine, also der mit dem Messern, nicht der mit den Rührern. Eben irgendwas, was die Tiefkühlfrüchte in der Schlagcreme schnell kleinhächselt.

Reste lassen sich übrigens prima im Gefrierschrank lagern, sie kristallisieren dabei etwas aus, weil beim Frieren niemand rührt. Schmeckt aber trotzdem noch lecker und wenn man etwas antauen lässt und kräftig durchrührt, merkt man fast nichts mehr.

Viel Spaß mit der veganen Abkühlung!

Mehr vegane Rezepte findet ihr hier.

Vegan backen: Schoko-Nuss-Nougat-Torte

Nach meiner veganen Erdbeer-Sahne-Torte stand jetzt eine vegane Schoko-Nuss-Nougat-Torte auf dem Backplan. Und wieder war ich überrascht, wie gut es geklappt hat und vor allem wie lecker die Torte war. Es wird nicht meine letzte vegane Torte bleiben.

Nach einem Abend im Coox & Candy in Stuttgart habe ich mich ja – wie bereits beschrieben – auf die Suche nach dem Geheimnis veganer Torten gemacht. Der erste Versuch mit Erdbeeren und veganer Schlagcreme von LeHa war schon recht erfolgversprechend. Nur war der Boden für meinen Geschmack etwas zu fest. Es gab also Luft noch oben.

Bereits bei meiner ersten Recherche bin ich über eine vegane Schoko-Nougat-Torte gestolpert, die unverzüglich auf die Todo Liste wanderte. Ich mag den milden Geschmack von Nougat sehr. Inzwischen wurde der Plan in die Tat umgesetzt, allerdings habe ich das ursprüngliche Rezept etwas abgewandelt. Ein durchschlagender Erfolg, vor allem mit einem exzellenten Kaffee dazu.

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Vegane Schoko-Nuss-Nougat-Torte (CC: by-nc-sa)
Die Zutaten für den Teig (18 cm Springform, also kleine Form)
  • 220 g Mehl
  • 100 g gemahlene Haselnüsse
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • etwas Vanille
  • einen kräftigen Spritzer Zitrone
  • 75 ml neutrales Pflanzenöl
  • 320 ml Mineralwasser (mit Kohlensäure gibt zusätzlichen Backtrieb)

Alle trockenen Zutaten mit einem Löffel vermischen, die Flüssigkeiten zugeben und mit dem Mixer einige Minuten gut durchmischen.

Ofen auf 180° C vorheizen.

Form fetten (z.B. mit Margarine). Ich bestreue zumindest den Boden und die Ecken zusätzlich noch mit wenig Grieß. Teig einfüllen.

Ca. 40 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Da die Backzeit von Ofen zu Ofen unterschiedlich ist, einfach ab und zu ein Auge darauf haben und Stäbchenprobe machen.

Den Kuchen komplett auskühlen lassen und dann waagerecht halbieren.  Wer will, kann auch drei Boden daraus schneiden. Zumindest hätte die Höhe bei mir dafür gereicht.

Die Zutaten für die Nuss-Nougat-Creme
  • 1 Paket LeHa Universelle Schlagcreme ungesüßt und unbedingt gekühlt! (200 ml, gibt es z.B. bei Kaufland)
  • 2 Päckchen Sahnestand (z.B. Alnatura)
  • 2 El Puderzucker (wer es sehr süß mag, kann auch mehr nehmen)
  • 100 dunkle Schokolade (ich habe Blockschokolade genommen)
  • ca. 75 g Nougatmasse (Zutatenliste beachten!)
  • evtl. ganze geschälte Haselnüsse zur Garnitur (hatte ich gerade nicht daheim)

Schokolade und Nougat über dem Wasserbad schmelzen. Vorsicht: Es darf kein Wasser in die Schokolade kommen und die Schokolade sollte auch nicht zu heiß werden, sonst klumpt sie unter Umständen. Ich koche immer das Wasserbad auf, schalte die Platte dann ab und lasse die Schokolade im Schmelztiegelchen unter gelegentlichem Rühren langsam schmelzen.

Schoko-Nougatmasse etwas abkühlen lassen.

Gekühlte Schlagcreme in eine Schüssel geben, etwas anschlagen. Sahnestand dazu geben, aufschlagen, Puderzucker darüberstreuen, nochmals mixen.

Unter Rühren die Schoko-Nougatmasse untermischen. Bei mir war die Creme dann immer noch gut streichfähig und ich konnte gleich weiterarbeiten. Sollte sie zu weich sein, weil die Schoko-Nougatmasse noch zu warm war, kurz in den Kühlschrank packen und gelegentlich umrühren, bis die Konsistenz passt.

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Vegane Schoko-Nuss-Nougat Torte (CC: by-nc-sa)
Torte bauen
  • Ersten Boden mit Creme bestreichen. Die Menge hängt natürlich davon ab, ob man zwei oder drei Böden gemacht hat.
  • Zweiten Boden darauflegen. Wenn das schon der „Deckel“ ist, drehe ich den manchmal um, da die Tortenoberfläche beim Backen oft etwas rund wird. In der Creme gleicht sich das dann aus und die Torte wird schön gleichmäßig wird und sich besser verzieren lässt. In diesem Fall fand ich gerade diese leichte Wölbung sehr schön.
  • Torte außen mit Creme bestreichen und nach Wunsch garnieren. Ich habe dazu einen Rest der Schoko-Nougatmasse im Schmelztöpfchen gelassen, nochmals etwas erwärmt und mit einem kleinen Löffel feine Fäden über die Torte gezogen. Die werden dann fest, wenn man die Torte kühlt.

Wie schon bei meiner ersten veganen Torte war ich wieder erstaunt, wie gut sich die LeHa Schlagcreme handhaben lässt. Deutlich besser als Sahne. Und wie schnell das Törtchen gebacken und verziert war. Ganz zu schweigen davon, wie schnell es gegessen war. Wer sich über die dunklen Punkte im Teig auf dem Foto wundert: Ich hatte noch einen Esslöffel voll Schokotropfen, die ich untergemischt habe. Braucht es aber nicht, sonst wird die vegane Torte – zumindest mir – schnell zu süß.

Viel Spaß beim Nachbacken!

Nachsatz: Die nächste Idee habe ich auch schon, aber verraten wird noch nichts.