Brötchen, selbst machen, einfach

Leckere Brötchen einfach selbst gemacht

350 g Weizenmehl, 150 g Roggenmehl, 20 g Salz, 1/2 Würfel Hefe, 300 ml Wasser und fertig sind die leckeren, selbst gebackenen Brötchen. Ein Rezept, das auch Anfängern auf Anhieb gelingt.

Manchmal stolpert man ja per Zufall über leckere Rezepte, die man künftig nicht mehr missen möchte. Mir ist das mit dem weltbesten Pizzateig passiert. Heißhunger auf Flammkuchen war der Auslöser und dafür nehme ich üblicherweise besagten Pizzateig als Boden.

Brötchen, selbst machen, einfach

Alles also kein Problem. Eigentlich. Denn bei der Teigherstellung kam die Erkenntnis: Nur noch 350 statt 500 Gramm Weizenmehl daheim. Heißhunger auf Flammkuchen aber unverändert hoch. Also wurden die fehlenden 150 Gramm durch Roggenmehl ersetzt, ein Flammkuchen geformt und testweise aus dem restlichen Teig Brötchen geformt. Und was soll ich sagen?! Es war klasse! Beides. Sowohl der Flammkuchen, dem der etwas herzhaftere Geschmack im Boden überhaupt nicht geschadet hat und die Brötchen, die richtig lecker waren. Auch noch am Folgetag. Die gibt es jetzt öfter.

Die Zutaten
  • 350 g Weizenmehl
  • 150 g Roggenmehl
  • 20 g Salz
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 300 ml Wasser

Einzige Änderung – abgesehen vom Mehl – zur perfekten Pizza: Ich gebe ein wenig mehr Hefe dazu.

Die Zubereitung
  • 300 g Weizenmehl, 20 g Salz, 1/2 Würfel Hefe mit 300 ml Wasser kräftig verrühren, bis der Teig ohne Klümpchen ist. Die Hefe muss nicht aufgelöst, das Wasser nicht erwärmt werden. Der Teig ist jetzt dickflüssig wie bei Pfannkuchen oder Waffeln.
  • Zirka 30 Minuten ruhen lassen. Die Ruhezeit hängt immer auch von der Raumtemperatur ab, man sollte schon ein paar Blasen sehen. Anschließend mit den Rührbesen des Mixers eine Weile kräftig durchrühren.
  • Rührbesen gegen Knethaken wechseln und das restliche Mehl unterkneten.

Ich portioniere den Teig dann gleich, lege die Teiglinge auf Backpapier und lasse sie nochmal etwas gehen. Wenn man den Teig am Abend anrührt, müsste man die Teigstücke auch gut im Kühlschrank lagern und am nächsten Morgen backen können. Muss ich aber noch ausprobieren.

Ab in den Ofen

Backofen auf 220 Grad Celsius vorheizen (Ober/Unterhitze), dabei eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden stellen.

Blech in den aufgeheizten Backofen schieben und 10 min bei 220 Grad Celsius, dann auf 200 Grad zurückdrehen und fertigbacken. Bei mir sind das etwa 20 Minuten. Das kann sich aber von Backofen zu Backofen unterscheiden, also immer mal wieder einen Blick darauf werfen.

Werden die Brötchen gleich nach dem Abkühlen eingefroren, schmecken sie auch ohne Aufbacken sehr gut, wenn man sie bei Raumtemperatur auftaut.

Bei mir ergibt die Menge acht Brötchen, die zwar etwas kleiner sind, als normalen Bäckerbrötchen, dafür aber auch gehaltvoller und saftiger.

Veröffentlicht von

Ulrike

Ich verstehe analoge Bedenken und kann digitalen Mut machen. Und ich übersetze zwischen beiden Welten. In Unternehmen, bei MitarbeiterInnen, im Dienstleistungsumfeld, im Privatleben, auf meinen Blogs. Das ist meine Leidenschaft.

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