Uwe Wilhelm: Die 7 Farben des Blutes

Berlin. Drei Frauen werden in drei Monaten grausam ermordet. Nach jedem Mord veröffentlicht der Mörder über seine “Heilungen”, wie er es nennt, berichtet. Dabei zitiert er aus dem Buch eines bekannten und umstrittenen Berliner Professors. Die Polizei arbeitet gehen die Zeit. Kann sie die Morde stoppen?

Die sieben Farben des Blutes von Uwe WilhelmDrei Morde in drei Monaten. Dann ist plötzlich Ruhe. Doch Staatsanwältin Helena Faber glaubt nicht, dass der Mörder die Lust am Töten verloren hat. Für sie ist es nur eine Frage der Zeit, bis er wieder zuschlägt.

Aller Bedenken zum Trotz stellt ihr Vorgesetzter die Suche ein. Eine Entscheidung, die sich rächen wird.

Was hat die Geschichte des Frauenhasses mit den Morden zu tun?

Ein Jahr später. Wieder stehen Polizei und Staatsanwaltschaft vor einem Opfer, das eindeutig die Handschrift von Dionysos, wie der Serienmörder sich nennt, trägt. Mit unfassbarer Perversion inszeniert er seine Morde und wieder führt der Weg zu Professor Gibran. Sein Fachbereich: Die Geschichte des Frauenhasses.

Als sich Helena Faber näher mit Gibrans Buch beschäftigt, ist sie sicher: Es wird weitere Tote geben und eine davon heißt Helena.

Spannung am laufenden Band für Thrillerfans wie mich

Die 7 Farben des Blutes haben mein Wochenende komplett durcheinander gewirbelt. Bereits nach den ersten Seiten war alle Planung vergessen und Uwe Wilhelm hatte mich im Griff. Er hat ein schnelles, fesselndes Buch abgeliefert, das nichts für zarte Gemüter ist. Dazu sind die Schilderungen der Opfer zu detailliert. Aber für mich war es perfekt.

Dafür hat nicht nur das durchgehend hohe Tempo gesorgt sondern vor allem die spannenden psychologischen Hintergründe. Auch wenn mir ziemlich früh klar war, wer der Mörder sein könnte, hat es noch lange gedauert, bis mir die Zusammenhänge klar waren. Bis ich den ganzen Wahnsinn erfassen konnte.

Mit Helena Faber mitgelitten

Wer jetzt denkt: Ach ja, Serienmörder, Psychopathen, usw., das kennt man doch zur Genüge, irrt. Uwe Wilhelm hat für seine Leserinnen und Leser noch mehr in Petto. Ich habe mit Helena mitgelitten. Habe in den heikelsten Situationen gehofft, dass sie ihre Amnesie (Details im Buch, denn spoilern ist doof) nur vorspielt und im nächsten Moment gnadenlos zuschlagen wird. Vergebens.

Um es kurz zu machen: Ich war begeistert und nur ganz kurz über das abrupte Ende enttäuscht. Sagt es mir doch, dass ich noch mehr über Staatsanwältin Helena Faber lesen werde. Ich freue mich jetzt schon darauf!

Uwe Wilhelm

Uwe Wilhelm, geboren 1957 in Hanau, hat Germanistik und Schauspiel studiert. Seit 1987 arbeitet er als Autor für Drehbücher, Theaterstücke und Sachbücher. Er hat mehr als 120 Drehbücher u.a. für Bernd Eichinger, Katja von Garnier und Til Schweiger verfasst. Uwe Wilhelm ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Berlin.

Buchinfo: Die 7 Farben des Blutes von Uwe Wilhelm, erschienen bei blanvalet, 17.07.2017, 480 Seiten, Klappenbroschur, € 9,99, ISBN: 978-3-7341-0344-5.

Ulrike Schweikert: Die Astrologin

Sibyllas Leben ist glücklich wie nie. Bei ihrem Mann und der gemeinsamen Tochter hat die Hebamme endlich die Liebe und Ruhe gefunden, die sie so lange hat vermissen müssen. Alles könnte gut sein, wäre da nicht ihre dunklen Ahnungen, die ihr die Angstschauer über den Rücken jagen.

Die Astrologin von Ulrike SchweikertDie Hebamme Sibylla hat das zweite Gesicht. Immer wieder wird sie von wüsten Träumen überwältigt, die ihr in ihrer Klarheit die Unbeschwertheit rauben. Dabei wäre sie so gerne einfach nur glücklich mit ihrer kleinen Familie. Doch auch dieses Glück sieht sie bedroht. Und sie behält Recht, denn nur kurze Zeit später wird ihr geliebter Peter von marodierenden Söldnern getötet und Helena, ihre achtjährige Tochter verschleppt.

Nach dem Verlust ihrer Familie hält Sibylla nichts mehr im beschaulichen Leonberg. Sie will sich mit dem Verlust ihrer Tochter nicht abfinden und macht sich auf die Suche. Ein gefährliches Unterfangen für eine alleinstehende Frau. Bis sie in Kommandant von Waldstein, besser bekannt als der große Feldherr Wallenstein, einen starken Fürsprecher findet. Ihre Seelen scheinen miteinander verbunden. Als seine Beraterin und Astrologin begleitet sie ihn fortan auf allen seinen Feldzügen. Doch so klar sie sein blutiges Schicksal auch voraussieht, verhindern kann sie es nicht.

Hochspannende Geschichtsstunden

Eigentlich mag ich allzu ausführliche Schlachtengemälde in historischen Romanen nicht. Eigentlich. Aber so, wie Ulrike Schweikert sie umgesetzt hat, finde ich ihr aktuellstes Werk “Die Astrologin” ausgesprochen gelungen und konnte es tatsächlich kaum aus der Hand legen.

Das liegt zum einen am historisch korrekten Bezug, zum anderen daran, dass sie viel Zeit in die Beschreibung der Emotionen, der Verzweiflung und den Mut der Kämpfenden investiert hat. Als Leserin kann ich mitfühlen, wie sehr General Wallenstein um Frieden bemüht ist. Nur Religionsfreiheit kann dauerhafte Ruhe ins Land bringen, dessen ist er sich sicher. Und dieser Wunsch verbindet ihn mit Sibylla. Deren unablässige Suche nach ihrer verschollenen Tochter und die tragische Ehe Wallensteins geraten dabei völlig in den Hintergrund. Ulrike Schweikert beschränkt sich nicht auf die altbekannte Story der starken Frau in einer Zeit, in der Frauen keine wesentliche Rolle spielen.

Bildhaft, anschaulich und bewegend

Für mich war es die spannendste “Nachhilfe” in Geschichte, die ich je hatte. Bildhaft, anschaulich und bewegend. Ein wahrhaft opulentes Werk, was Ulrike Schweikert da mit Die Astrologin geschaffen hat. Deshalb von mir eine hundertprozentige Leseempfehlung.

Ulrike Schweikert

Ulrike Schweikert ist in Schwäbisch Hall geboren und aufgewachsen. Nach einer Banklehre studierte sie Geologie und Journalismus und begann, nebenher an ihrem ersten historischen Roman zu arbeiten. Seit ihrem fulminanten Romandebüt Die Tochter des Salzsieders ist sie eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen historischer Romane und begeistert ihre Leserinnen und Leser immer wieder mit faszinierenden Geschichten und lebensnahen Heldinnen. Ulrike Schweikert lebt und schreibt in der Nähe von Stuttgart.

Buchinfo: Die Astrologin von Ulrike Schweikert, erschienen bei blanvalet, 17.10.2016, 603 Seiten, gebunden, € 19,99, ISBN: 978-3-7645-0399-4 Vielen Dank für das Leseexemplar.

Marc Elsberg: Helix – Der Traum vom perfekten Kind

Stell dir vor, du wünschst dir ein Kind, aber auf natürlichem Weg funktioniert es einfach nicht. Dann kommt jemand auf dich zu und verspricht dir, nicht nur deinen Kinderwunsch zu erfüllen, nein, du kannst dir sogar aussuchen, welche Eigenschaften dieses Kind haben soll? Was würdest du tun?

9783764505646_coverBei einem Staatsbesuch in München stirbt der US-Außenminister auf öffentlicher Bühne. Die Obduktion offenbart ein seltsames Zeichen auf seinem Herzen – von Bakterien verursacht?

Zur gleichen Zeit tauchen auf drei Kontinenten Pflanzen und Tiere auf, die so in der Natur nicht vorgesehen sind. Mais trotzt einem gefürchteten Schädling und gedeiht selbst auf kargem Boden prächtig.  Ziegen legen trotz großer Dürre und Hitze gut an Gewicht zu. Baumwolle bringt unglaubliche Erträge. Alles zum Wohle kleiner, abseits gelegener Bauern. Bei den internationalen Chemiekonzernen schrillen die Alarmglocken. Schließlich haben sie sich erst vor einigen Jahren die Patente auf optimiertes Saatgetreide gesichert.

Helen und Greg wünschen sich nichts sehnlicher als ein Kind. Doch bislang sind alle ihre Versuche gescheitert. Die letzte Rettung scheint eine Kinderwunschklinik in Kalifornien zu sein. Und tatsächlich garantiert man ihnen hier nicht nur den Erfolg, man bietet ihnen noch mehr an. Wie wäre es, wenn sie sich ihr Wunschkind maßschneidern lassen könnten?

Sportlich-athletisch oder eher künstlerisch begabt? Selbstverständlich attraktiv mit Modelmaßen? Natur- oder geisteswissenschaftlicher Crack? Oder alles zusammen? Unter Vorbehalt lässt sich das Paar auf einen Deal ein. Sie werden sich die bereits nach dieser Methode gezeugten Kinder, die auf einem geheimen Gelände leben und unterrichtet werden, ansehen und sich dann entscheiden. Ein Plan, der sie fast ihr Leben kostet.

Helix ist das perfekte Buch für mich

Ich habe Biochemie studiert, mich intensiv mit IT Themen befasst, liebe die Veränderung und bin demzufolge sehr neugierig und offen für Neues. Kein Wunder also, dass ich Thriller von Frank Schätzing, Karl Olsberg oder Daniel Suarez verschlinge. Sie sprechen meine naturwissenschaftlich-logische Seite an und fesseln mich meist ab der ersten Seite.

Marc Elsberg gehört ab jetzt dazu. Mit Helix hat er mich gleich doppelt gepackt. Einerseits thematisiert er CRISPR, die neue Wunderwaffe der Gentechnik, die bislang noch erstaunlich wenig Widerspruch in der Öffentlichkeit hervorgerufen hat. Dabei wird das “Werkzeug” bereits an menschlichem Genom getestet. Andererseits beherrschen “Designerbabys” die Szene, im wahrsten Sinne des Wortes.

Was würde ich tun?

Elsberg ist es gelungen, mich tief in die Story hineinzuziehen. Wie hätte ich mich entschieden, hätte man mir das perfekte Wunschkind in Aussicht gestellt? Mein erster Impuls beim Lesen war: Geht ja überhaupt nicht! Bis die Frage kam: “Und wenn Sie auf ganz normalem Weg ein hochbegabtes Kind bekämen, das auch noch hübsch wäre? Würden Sie das auch nicht annehmen?” Schwierige Frage. Natürlich würde man es annehmen.

Und wenn man auf natürlichem Weg keine eigenen Kinder bekommen kann, ist dann der Unterschied wirklich so groß, wenn man die befruchteten Eizellen nicht nur auf genetische Schädigungen untersucht, sondern gleich auch noch ein bisschen “optimiert”? Vor allem, wenn dadurch Menschen entstehen, die für die Zukunft besser gerüstet sind?

Ich denke, die Verlockung ist groß.

Helix hat mich noch lange beschäftigt. Beschäftigt mich immer noch. Aber leider kann ich hier in der Rezension nicht auf die Details eingehen, ohne kräftig zu spoilern. Aber ich werde es demnächst nachholen. Drüben bei ulrikekommuniziert.com.

Also kauft euch Helix, lest es und dann diskutieren wir, wie ihr die Dinge seht.

Marc Elsberg

Marc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren. Er war Strategieberater und Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg sowie Kolumnist der österreichischen Tageszeitung »Der Standard«. Heute lebt und arbeitet er in Wien. Mit seinen internationalen Bestsellern BLACKOUT und ZERO etablierte er sich auch als Meister des Science-Thrillers. Beide Thriller wurden von »bild der wissenschaft« als Wissensbuch des Jahres in der Rubrik Unterhaltung ausgezeichnet und machten ihn zu einem gefragten Gesprächspartner von Politik und Wirtschaft.

Buchinfo: Helix von Marc Elsberg, erschienen bei blanvalet, 31.10.2016, 648 Seiten, gebunden, € 22,99, ISBN: 978-3-7645-0564-6

Petra Durst-Benning: Kräuter der Provinz

Theresa liebt ihr Maierhofen, idyllisch gelegen mitten in grünen Wiesen und sanften Hügeln. Trotzdem macht Sie sich als Bürgermeisterin sorgen um ihr Dorf. Die jungen Leute ziehen in die Stadt, Läden schließen. Es gibt einfach zu wenig attraktive Arbeitsplätze. Und auch touristisch ist Maierhofen nicht so außergewöhnlich, dass der Ort davon leben könnte. Das muss sich ändern.

Kräuter der ProvinzTherese ist als Wirtin der Goldenen Rose eine Instanz im malerisch gelegenen Maierhofen. Freundlich, hilfsbereit und engagiert. Aber sie ist auch die Bürgermeisterin und in dieser Funktion alles andere als glücklich was die Entwicklung des Dorfes angeht.

Maierhofen ist nicht attraktiv genug für interessante und interessierte Arbeitgeber und gesellschaftlich ist auch nicht viel geboten. Zumindest nichts, was die jungen Leute davon abhalten würde, ihr Glück in der Stadt zu suchen.

Maierhofen stirbt

Sie braucht sich nur in ihrem eigenen Gasthaus umzusehen, schon hat sie vor Augen, wie sehr die Zeit in Maierhofen stehen geblieben ist. Überall leuchtet ihr noch der 70er Jahre Schick entgegen. Es hilft alles nicht, eine Lösung muss her!

Therese wäre nicht Therese, wenn sie sich nicht zu helfen wüsste. Ein Marktetingprofi muss her. Jemand, der Maierhofen so richtig gut ins rechte Licht setzt.. Auch wenn Therese keine Ahnung hat, wie sie den Auftrag finanzieren soll, die Kassen von Maierhofen sind leer.

Wie so oft in scheinbar ausweglosen Situationen hilft der Zufall auf die Sprünge. Thereses ehemalige Mitschülerin ist eine gefeierte Fachfrau für Imagekampagnen. Sie muss helfen!

Maierhofen ist überall

Mit Maierhofen hat sich Petra Durst-Benning ein Dorf ausgewählt, das überall in Deutschland sein könnte. Läden schließen, Kneipen machen dicht. Senioren wissen nicht mehr, wo sie einkaufen sollen. Junge Leute ziehen den attraktiven Arbeitsplätzen hinterher.

Dabei hat fast jeder Ort seinen ganz eigenen Liebreiz. Seine Besonderheiten, die es hervorzuheben gilt. Maierhofen und seine Bewohner schaffen das auf eine ganz individuelle Art und Weise. So, dass jeder sich und seine Stärken einbringen und Besucher verzaubern kann.

Überall ist Hoffnung

Petra Durst-Benning zeichnet mit “Kräuter der Provinz” ein liebesvolles Portrait eines schwäbischen Dorfes, das sich mit Kreativität, Mut und Engagement aus der Verödungsmisere zieht. Eventuell eine Blaupause für den ein oder anderen Ort? Eine Anregung auf jeden Fall.

Ich habe mich ein bisschen in Maierhofen und seine Einwohner verliebt. Und das liegt nicht nur an den verlockenden Rezepten, die Petra Durst-Benning gleich mitliefert.

Petra Durst-Benning

Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedenen Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.

Buchinfo: Kräuter der Provinz von Petra Durst-Benning, erschienen bei blanvalet, September 2016, 509 Seiten, € 9,99, ISBN: 978-3-7341-0011-6

Gotteslüge – Ein Berlin-Thriller

Berlin. Alles sieht nach einer klassischen Geiselnahme aus. Doch als ausdrücklich Faris Iskander vom Berliner LKA angefordert wird, ist klar: Hier geht es um eine persönliche Rechnung. Iskander kennt den mit einem Sprengstoffgürtel bewaffnete Attentäter. Und der hat eine mysteriöse Botschaft für ihn: “Das nächste Mal wirst du auf den Auslöser drücken!”

Thriller, Berlin, religiös, Bomben, AttentatRückblick: Sechs Monate zuvor. Paul, Faris’ bester Freund und Kollege bei der Sondereinheit für die Ermittlung bei religiös motivierten Verbrechen, SERV, kommt bei einem Sprengstoffanschlag ums Leben. Faris selbst überlebt nur knapp. Zurück bleiben tiefe Wunden, nicht nur körperlich.

Wer hat es auf Iskander abgesehen?

Schnell ist klar, dass die Drohung, er würde beim nächsten Mal der sein, der auf den Auslöser drückt, mit diesem früheren Fall zusammenhängt. Aber wer hat es auf ihn abgesehen? Kann Iskander den Drahtzieher rechtzeitig aufstöbern oder müssen noch mehr Menschen sterben?

Kathrin Lange hat in “Gotteslüge” ein spannendes und hochaktuelles Thema aufgegriffen. Auch die Story, die sie daraus entwickelt hat, ist vorstellbar. Und trotzdem hat mich das Buch persönlich überhaupt nicht gepackt.

Was mich ganz persönlich gestört hat

Woran das lag? Zum einen daran, dass Kathrin Langes Schreibstil nicht so ganz meines ist. Aber auch an den sehr häufigen Hinweisen auf das Vorgängerwerk der Autorin. Das hat mich wirklich gestört. Da ich das nicht gelesen habe, kann ich nicht sagen, ob “Gotteslüge” weniger “sperrig” auf mich gewirkt hätte. Um die Handlung nachvollziehen zu können, muss man es jedenfalls nicht gelesen haben.

Trotzdem empfehle ich das Buch allen Lesern, die – wie ich auch – deutsche Krimilektüre zu schätzen wissen. Denn die Punkte, die mich gestört haben, sind sehr persönlich. Andere Leser müssen das nicht zwingend ebenso empfinden.

Kathrin Lange

Kathrin Lange wurde 1969 in Goslar am Harz geboren. Obwohl sie sich beruflich der Hundestaffel der Polizei anschließen wollte, siegte am Ende ihre Liebe zu Büchern, und sie wurde zuerst Buchhändlerin und dann Schriftstellerin. Heute ist sie Mitglied bei den International Thriller Writers und schreibt sehr erfolgreich Romane für Erwachsene und Jugendliche. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem kleinen Dorf bei Hildesheim in Niedersachsen.

Buchinfo: Gotteslüge von Kathrin Lange, erschienen bei blanvalet, März 2015, 416 Seiten, € 9,99, ISBN: 978-3-442-38346-7 Danke an den Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplares.