Früher war alles anders, auch die Osterhasen

Letzte Nacht habe ich vielleicht einen Müll geträumt. Vom Wäsche aufhängen. So richtig mit Holzklammern und so. Irgendwas Weiches, Flauschiges. Keine Ahnung, was das war. Und Wäscheklammern habe ich schon seit Jahren keine mehr.

Na ja, manchmal träumt man eben so einen Quatsch.

Jedenfalls wünsche ich euch allen schöne, sonnige und entspannte Ostertage!

Genießt sie.

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Sabine Zehnder: Master of Desaster

Wieder mal läuft nichts nach Plan. Schon wieder! Das kennen wir vermutlich alle. Aber wir gehen unterschiedlich damit um. Sabine Zehnder teilt mit uns ihre persönlichen Tricks, Niederlagen in Erfahrungen für die Zukunft umzuwandeln. Ganz ohne erhobenen Zeigefinger!

Master of DesasterSabine Zehnder ist Diplom-Informatikerin und Coach. Und noch einiges mehr, was sie auf ihrem Weg durchs Leben “mitgenommen” hat. Dieser Weg war, wie bei so vielen von uns, alles andere als gerade. Oft musste sie die Richtung neu justieren. Prüfen, ob das, was ihr Ziel war, immer noch zu ihr passt.

Das “schlaue Buch” weiß den Weg

Ihr wichtigstes Utensil dabei ist das “schlaue Buch”. Hier werden alle Gedanken, Ideen, Unsicherheiten, Bedenken festgehalten und der Kopf bleibt frei für die wichtigen Dinge des Alltags. Trotzdem geht nichts verloren.

Deshalb empfiehlt Sabine Zehnder auch, sich ein solches Buch, sei es eine Kladde, ein Spiralblock, ein Ringbuch, zusammen mit Master of Desaster zur Hand zu nehmen und gleich alles zu notieren, was einem zu den jeweiligen Punkten einfällt. Ja, sie meint wirklich Papier und Stift und von Hand notieren. Und ich kann es nachvollziehen. Bei mir bleiben Dinge, die ich von Hand auf Papier notiere, besser hängen als die getippten. Obwohl ich am Bildschirm arbeite.

Hinfallen, aufstehen, Krone richten, weitermachen

Ich hasse diese klassischen Ratgeber, die mir sagen:

  • Mach dies, dann wird das passieren.
  • Lass dies und du wirst das erreichen.
  • Mir standardisierte Listen präsentieren.
  • Die vorgeben, die Weisheit gepachtet zu haben

All das macht Sabine Zehnder nicht. Sie erklärt einfach, wie sie vorgeht. Wie sie ihre Probleme und Unzufriedenheiten analysiert und so ihr Leben immer wieder neu justiert. Und zu justieren gab es bei ihr genug. Doch statt sich treiben zu lassen, hat die Autorin beschlossen, die Zügel in die Hand zunehmen und Liste um Liste erstellt. Was stört sie? Was kann sie kurzfristig ändern? Woran muss langfristig gearbeitet werden?

Manche Listen werden durch die Vergabe von Punkten ausgewertet – das Leben lässt sich berechnen, ist Sabine Zehnders Credo – andere dienen dazu, Überlegungen festzuhalten ohne dass sie untergehen.

Danke für dieses Buch

Ich bin begeistert und, liebe Sabine Zehnder, ich werde das Buch wohl tatsächlich ein zweites Mal lesen. Mit einem schönen Notizbuch bewaffnet, das zu meinem ständiger Begleiter wird. Denn ich gehöre zu den menschen, die ihre Pläne sehr lange im Kopf hin und her schieben, bis sie wirklich rund sind. Und das kostet eben Speicherplatz und sorgt ab und an für unruhige Nächte.

Danke für den tiefen Einblick, den du (ich hoffe, das Du ist in Ordnung, Sie würde sich so falsch anfühlen) deinen Leserinnen und Lesern mit Master of Desaster in dein Leben gestattest. Und für die Denkanstöße, die allen eine Hilfe sein werden, die die schnellen Veränderungen unserer Zeit schätzen und für ihre eigenen Pläne zu nutzen wissen.

Danke dafür.

Sabine Zehnder

Sabine Zehnder ist der Master of Desaster. Die Diplom-Informatikerin ist Spezialistin dafür, schwierige Projekte aufzuräumen – in der IT-Branche. Doch schnell erkannte sie, dass das, was bei Bits und Bytes funktioniert, auch im wirklichen Leben hilfreich ist. Und so ist die IT-Beraterin auch noch zum Coach geworden und zeigt, wie man das tägliche Chaos – das Leben – eigenständig und unkonventionell managt.

Buchinfo: Master of Desaster von Sabine Zehnder, erschienen bei BusinessVillage, November 2018, 208 Seiten, € 19,95, ISBN 978-3-86980-440-8

2017 startet frostig aber wunderschön

Neues vom GinYuu

Im November 2014 war ich zum ersten Mal im GinYuu Stuttgart und auf Anhieb sehr angetan. Seit Mai 2016 gibt es eine „revolutionäre Neuerung“ in den geschmackvoll eingerichteten Räumlichkeiten: Der Self-Service ist dem Full-Service gewichen. Für mich hat das Vor- und Nachteile.

IMG_0047Ende 2014 hat das GinYuu Marketing Bloggerinnen und Blogger zum Restauranttest eingeladen. So bin ich auf eines meiner künftigen Lieblingsrestaurants aufmerksam geworden. Denn das tolle Ambiente, die Freundlichkeit der Mitarbeiterinnen und das frisch vor meinen Augen zubereitete, leckere Essen haben mich auf Anhieb überzeugt.

SOS meets GinYuu

Folglich wurde der von mir vor einigen Jahren ins Leben gerufene Stuttgarter Onliner Stammtisch, kurz SOS, gleich mal ins GinYuu verlegt. Mit unterschiedlicher Resonanz. Denn nicht alle fanden die Self-Service Variante gut. Beim Eingang bekam jeder Gast eine Chip- und eine Speisekarte in die Hand gedrückt und konnte an der Theke  bestellen, wann und was er oder sie wollte. Ich habe es gemocht.

Aber es hat auch, und da geben ich den Kritikerin recht, eine ziemliche Unruhe an den Tisch gebracht. Gespräch wurden häufig unterbrochen, je nach „Sitzordnung“ musste aufgestanden werden, wenn jemand raus wollte, usw..

Ab sofort: Full-Service

Das ist seit Mai 2016 im GinYuu Stuttgart Geschichte. Denn dort wird man jetzt ganz klassisch im Full-Service verwöhnt:

  • Hinsetzen
  • Karte studieren
  • bei den Mitarbeitern bestellen
  • warten
  • trinken
  • essen
  • Spaß haben
  • zahlen

Natürlich wird weiterhin live und frisch gekocht. Wer will kann zusehen, wie sein Gericht in den Wok wandert. Er muss es aber nicht mehr.

Ok, der Fairness halber muss man dazu sagen: Beim SOS Stammtisch am 25. Mai lief noch nicht alles so ganz rund, aber ich bin mir sicher, das wird noch. Und als Trostpflaster ging der Kaffee aufs Haus. Für mich, die ich jetzt wirklich schon oft da war und immer tolle Ansprechpartnerinnen hatte, kein Problem.

2 for 1 – 6 to 9

An der Stelle sehe ich einige breit grinsende Gesichter vor meinem geistigen Auge. Nein, ihr Lästermäulchen, das hat nichts mit der ausgiebig genossenen Cocktail Happy Hour zu tun. Ich bin so. Nicht fehlerfrei. Und deshalb dürfen andere auch Fehler machen. 😛

Cocktails
Danke für das Foto, Erik!

Dass inzwischen auch die Ausfahrtszeiten im Milaneo Parkhaus verlängert wurden, trägt zudem zur Entspannung bei. Trotzdem empfehle ich unverändert die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (siehe u.a. 2 for 1 – 6 to 9).

GinYuu to go

Mehrfach habe ich den guten Service erwähnt, der mich über das ein oder andere Missgeschick problemlos hinwegsehen lässt. Die Reservierung per E-Mail ist unkompliziert, zuverlässig und bei Wetterwechsel sehr flexibel.

Bestellen kann man per Bestellformular, Telefon und vermutlich auch Brieftaube. Dann holt man entweder selbst ab oder lässt von foodora liefern.

Und wer auf dem Heimweg noch snacken möchte, der nimmt sich einfach was aus der Grab & Go Theke mit.

Ein paar Worte zum Stammtisch

Der SOS – Stuttgarter Onliner Stammtisch ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, auch die persönliche Vernetzung entspannt voran zu treiben. Und das ohne Vorträge, Sessions, Arbeit. Locker bei gemütlichem Essen, Trinken, Quatschen. Nicht auf Größe getrimmt. Nicht auf Fame aus. Nicht reduziert auf ganz bestimmte Gruppen. Willkommen ist, wer die Onlinewelt für sich entdeckt hat. Als Job, als Hobby, als Lustobjekt.

Der nächste Stammtisch ist am 29.06.2016 ab 19:00 Uhr natürlich im GinYuu Stuttgart. Anmeldung bitte über Facebook. Wenn das aus irgendwelchen Gründen nicht geht, dann einfach eine Nachricht an mich schicken.

 

Oh Schreck, du fröhliche

Während die einen spätestens an November hibbelig werden und den ersten Advent kaum abwarten können, graust es den anderen, sobald sie die ersten Lebkuchen im Supermarkt sehen. “Oh Schreck, du fröhliche”, das sind 24 Geschichten rund um Weihnachten und Familienleben. Ein Adventskalender zum Lesen. Kalorienarm und amüsant.

Oh Schreck., du fröhlicheIm “Brief an den Weihnachtsmann” gibt es allerlei Wissenswertes rund um Weihnachten. Schließlich kann Santa Claus es nicht einfach so stehen lassen, dass ihm Herr Guldenbrahms vorwirft, er würde dazu beitragen, Weihnachten zu amerikanisieren.

Wenn die Familie Freundschaftsanfragen schickt

“Weihnachten in Neuland” verbringt Daniela, denn plötzlich entdecken auch ihr Bruder und ihr Vater die sozialen Netzwerke. Die Freundschaftsanfragen der beiden kann sie ja schlecht ablehnen, auch wenn sie sich ab sofort ein bisschen beobachtet fühlt. Welche Konsequenzen die neuen Kontakte haben, erfährt sie schon bald. Danielas gruselige Weihnachtsstory findet ihr in Kapitel 16.

“Ich will aber eine Katze”, dieser Satz hat vermutlich schon in vielen Familien für reichlich Wirbel zum Weihnachtsfest gesorgt. Besonders dramatisch wird so ein Wunsch, wenn in der Familie jemand allergisch gegen Katzen ist. Was man in so einem Fall alles tun kann und wie überraschend einfach die Lösung ist, erfahrt ihr in Geschichte Nummer 19. Oder am 19. Dezember. Wie ihr wollt.

“Oh Schreck, du fröhliche” – der kalorienarme Weihnachtskalender

“Oh Schreck, du fröhliche” hat 24 Kapitel, der Advent 24 Tage. Na? Fällt euch da was auf? Das passt wie Arsch auf Eimer! Und ein Buch geht nicht auf die Hüften. Garantiert. Es sei denn, man nascht beim Lesen. Aber dafür kann das Buch dann nichts.

Wer also Lust auf ungewöhnliche Weihnachtsgeschichten und -geschichtchen hat, dem empfehle ich:

  • kaufen
  • lesen
  • grinsen
Die Autoren und Autorinnen

Heike Abidi, Kerstin Bätz, Volker Bätz, Susanne Böckle, Ursi Breidenbach, Akram El-Bahays, Franziska Fischer, Christa Goede, Moritz Hampel, Petra Heimischen, Anna Herzog, Alexandra Stefanie Höll, Anja Koeseling, Petra Plaum, Björn Schmidt, Heike Eva Schmidt, Tino Schrödel, Andrea Schütze

Buchinfo: “Oh Schreck, du fröhliche” herausgegeben von Heike Abidi und Anja Koeseling, erschienen bei Eden Books, 09. November 2015, 384 Seiten, Paperback, 9,95 €, ISBN 978-3-959-10022-9, Danke für das Leseexemplar.

Hot Danas: Blogger und die scharfen Saucen

Baden-Württembergs vermutlich schärfster Arbeitgeber hat seinen Firmensitz in Pforzheim. In liebevoller Handarbeit werden dort nicht nur Hot Mamas Chilisaucen sondern auch feinster Ketchup, feurige Grillmarinaden und würzige Barbecuesaucen hergestellt. Saucen, die Schärfe und Aromareichtum miteinander verbinden.

2014.10.07-PlaceToBW-Blogger-Tour_0104Im Oktober 2014 war zum ersten Mal bei Hot Danas in Pforzheim. Zwar kannte ich die Hot Mamas Chilisaucen schon länger, dass das zugehörige Unternehmen allerdings nicht weit von mir entfernt ansässig ist, weiß ich erst dank der Kampagne #placetoBW.

Am 20. April, passend zum Start der Grillsaison 2015, besuche ich abends gemeinsam mit einigen anderen Bloggern Ralf Nowak und sein Team zum zweiten Mal. Er hat mich mit seiner Leidenschaft für seine Arbeit und sein Produkt einfach begeistert, auch wenn wir auf der PlaceToBW Genusstour im Oktober nur sehr wenig Zeit hatten. Allen, denen ich von der mühsamen Handarbeit, den hochwertigen Zutaten und dem extravaganten Außenauftritt des Unternehmens erzählt habe, waren neugierig. Deshalb freue ich mich sehr, dass Mister Painmaker himself einem zweiten Besuch zugestimmt hat und uns einen Blick in seine Manufaktur werfen lässt.

Ralf Nowak, der
Ralf Nowak, der „Herr der scharfen Saucen“

Blogger, VideoBlogger, Pinterester und Instagram (und Innen natürlich), die Lust auf scharfe Sachen haben, sind herzlich willkommen. Ein paar Leute kann ich noch mitnehmen. Meldet euch einfach bei mir. Dann schauen wir, was noch geht.

Hinweis: Da es sich um eine rein private Organisation und Veranstaltung handelt – ich fand es toll und möchte andere auch einen Blick hinter die Kulissen werfen lassen – wird es für Veröffentlichung jedweder Inhalte keine Vergütung geben. Wer etwas schreiben oder hochladen will, tut das freiwillig und unentgeltlich. 🙂

Mehr zum Thema Grillen, Chili und Co.:

Kleine Ideen, die das Leben bunter machen: Blumenwichteln

Im Sommer muss es auf meinem Balkon grünen und blühen. Dank der Blumenwichtel-Idee von Funkelfaden wird dieses Jahr dort auch eine Überraschung gedeihen. Es wird auf jeden Fall eine balkonfähige Nutzpflanze sein. Aber was genau, wird erst die Zeit zeigen.

Blumen, Balkon, WichtelnMitte Februar bin ich auf dem Blog von Funkelfaden über einen kleinen Aufruf gestolpert: Blumenwichteln 2015 – Jetzt anmelden! Wichteln ist sonst eher nicht so mein Ding. In der Regel bekommt und verschenkt man das, was man eh schon längst loswerden wollte. Aber Blumenwichteln hatte ich noch nie gehört.

Funkelfaden lässt meinen Balkon noch grüner werden

Julia von Funkelfaden hat dafür extra ein Anmeldeformular gebaut. Wer sich einträgt, erklärt sich bereit, einem Wichtel ein geheimnisvolles Samenpaketchen zu schicken. Er oder sie selbst erhält dann von einem oder einer anderen Teilnehmerin ebenfalls eine Überraschung. Damit nicht zu früh klar ist, was da bei einem wächst und gedeiht, werden die Samenkörner der ursprünglichen Packung entnommen und neu verpackt. Pflegehinweise dürfen natürlich nicht vergessen werden. Schließlich sollen die Pflänzchen überleben.

Da ich meinen Balkon ziemlich intensiv nutze, sobald es warm genug ist – ich arbeite auch viel draußen – muss es da natürlich grünen und blühen. Bald fängt übrigens die Kamelie an, ihre Knospen zu öffnen.  Immer wieder ein Anblick, der mich irgendwie berührt. Und ein Blumenkasten ist extra mit Gras angesät, damit meine (Haus-) Katze auch weiß, wie sich Gras unter den Pfoten anfühlt. Den liebt sie heiß und innig, weil sie von dort die ganze Straße überwachsen kann.

Verd…., ist das schwierig!

Also habe ich mich kurz entschlossen angemeldet. Ahnungslos, dass es so schwer werden würde, meine Aufgabe zu erfüllen. Denn nachdem mein Wichtel ausgelost war, stand ich völlig überfordert vor den Hunderten von Samentütchen und musste mich ENTSCHEIDEN!

Das Ergebnis: Fünf verschiedene Sorten, zwei davon Kräuter für mich. Musste ich halt nur noch wählen, was verschickt werden sollte. Konnte ich nicht, also habe ich gemischt und ab in die Post damit. 😀

Balkon, Sommer, Katze
Katze mit eigener (gesicherter) Wiese (CC: by-sa-nc)

Und jetzt bin ich total gespannt, was bei mir eintrifft. Ein bisschen habe ich es durch die Auswahl-Optionen bereits eingegrenzt. Balkontauglich muss es sein und ich wollte mich zum ersten Mal an einer Nutzpflanze auf dem Balkon versuchen. Okay, wenn man von Kräutern absieht, zum ersten Mal.

Begleitet wird die ganze Aktion durch ein Pinterest Board, auf dem alle Teilnehmenden ihre Fortschritte dokumentieren können.

Jedenfalls danke ich Julia jetzt schon für die coole Idee. Ich mag es, mit kleinen Dingen Freude zu bereiten.