Dan Mays Chili Kochbuch bringt Feuer in den Speiseplan

Vor einigen Wochen habe ich Chilis neu für mich entdeckt. Generell ist meine Lust auf mehr Feuer im Essen “im Alter” gestiegen. Deshalb musste ich sofort zuschlagen, als beim #bookupDE in der Schiller Buchhandlung in Stuttgart Dan Mays Chili Kochbuch vom Hädecke Verlag vorgestellt wurde.

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(Cover: Hädecke Verlag)

Und ich muss sagen, schon beim ersten Durchblättern hatte ich Lust aufs Nachkochen. Schuld daran waren die farbenfrohen, vielgestaltigen Chilischoten, in die – wüsste man nicht, was die Folgen wären – man am liebsten reinbeißen würde. Dazu die leckeren Gerichte, die auf rustikalen Tellern, Töpfen und Pfannen auf grob bearbeiteten Holztischen angerichtet sind. Fotos mit Sabbergarantie!

Kaum war das Buch im Haus, landete die Chili in der Pfanne

Kein Wunder also, dass noch am gleichen Abend, als das Buch eingetroffen ist, die “Spanische Tortilla mit gerösteten Piquillos” in der Pfanne schmorte. Zwar musste ich, wie in der Empfehlung angegeben, die Piquillos durch rote Spitzpaprika ersetzen. Die hatte ich nämlich daheim. Damit es nicht zu sanft wurde, kam noch eine halbe Chilischote dazu. Auch die lag im Kühlschrank. Ich gestehe, neben der Verfügbarkeit der Zutaten war es die Kennzeichnung mit nur einer von vier Chilischoten. Lieber langsam beginnen und mich rantasten, wie scharf “scharf” bei Dan May ist.

Als nächstes stehen übrigens die “Huevos Rancheros”, Spiegeleier nach Farmerart, auf dem Plan. Mit drei von vier Schoten. Dazu muss ich aber erst meine Auswahl an Chilischoten ausbauen. Eventuell gehe ich auch unter die Züchter, denn Dan May geht ausführlich auf Geschichte, Verbreitung und Aufzucht von Chilis ein. Müssen eben nur die Samen für die ausgefalleneren Sorten her.

Spanische Tortilla mit gerösteten Piquillos (Foto: CC:by-sa-nc)
Spanische Tortilla mit gerösteten Piquillos (Foto: CC:by-sa-nc)
Im Herbst gibt es einen pikanten Schmortopf

Und sobald es kühler wird, gibt es einen der mega lecker aussehenden Schmortöpfe aus Italien oder Texas oder Marokko oder der Provence.

Dan May nimmt seine Leser nicht nur mit in die vielfältige Welt der Chilis, sondern auch auf seine Streifzüge durch die Kontinente. Sein Chili Kochbuch ist international. Von den Suppen, über die Vorspeisen, zu den Hauptspeisen und den Beilagen, bis zu den Desserts und Getränken. Von süßlich-pikant bis atemberaubend. Übrigens, Vegetarier_innen finden in allen Rezeptgruppen einige geeignete Gerichte. Für Veganer_innen wird es schwieriger. Einige Dinge sind zwar geeignet, wenn die Butter durch Margarine ersetzt wird, aber gerade die Hauptgerichte sind überwiegend „tierlastig“.

Kaufen, Chilis einkaufen, loslegen! Das Chili Kochbuch ist ein Muss für alle, die auf Pep im Essen stehen.

 

Dan May

Seine Reisen als Landschaftsfotograf brachten Dan May zu den abgelegensten Orten der Welt, an denen er nicht nur die unterschiedlichsten Chilischoten entdeckte, sondern auch Menschen begegnete, die damit kochen und diese Zutat lieben. 2005 pflanzte er als Hobby die ersten Chilischoten an und bevor er wusste, wie ihm geschah, hatte er die größte Chilifarm der nördlichen Hemisphäre.

Buchinfo: Chili Kochbuch von Dan May, erschienen bei Hädecke, 160 Seiten, gebunden, 86 Farbfotos (Peter Cassidy), € 26,00, ISBN 978-3-7750-0640-8. Danke für die Überlassung des Buches zur Rezension.

Veröffentlicht von

Ulrike

Ich verstehe analoge Bedenken und kann digitalen Mut machen. Und ich übersetze zwischen beiden Welten. In Unternehmen, bei MitarbeiterInnen, im Dienstleistungsumfeld, im Privatleben, auf meinen Blogs. Das ist meine Leidenschaft.

3 Gedanken zu „Dan Mays Chili Kochbuch bringt Feuer in den Speiseplan“

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