#slowfood2016 – Genuss in Hülle und Fülle I

Hach ja, anstrengend war es. Und voll war es. Und toll war es! So viele Anbieter nachhaltig produzierter Lebensmittel auf einem Platz besser gesagt in zwei riesigen Hallen, gibt es in Stuttgart nur einmal im Jahr: Beim Markt des guten Geschmacks der Messe Stuttgart.

Badge slowfood2016Es war meine dritte oder vierte Slow Food Messe und meine zweite oder dritte Teilnahme am Bloggertreffen  der Messe Stuttgart. Und damit kam ich auch wieder in den Genuss spannender Hintergrundinformationen und Diskussionen von und mit Ausstellern, Organisatoren und Initiativen. Danke dafür an die entsprechenden Aussteller, die sich eine Stunde vom Messetrubel los geeist haben, um uns Rede und Antwort zu stehen. Und natürlich, um uns neugierig auf ihre Produkte zu machen.

Wenn die Saarlänner mid de Pälzer ihr Ding mache

Als gebürtige Saarländerin musste ich mich natürlich erst die saarländische „Vertretung“ aufsuchen, die – man mag es kaum glauben – für die Messe ein Joint Venture mit Rheinland-Pfalz eingegangen ist. Ausgerechnet mit den Pälzern… Aber ok, was tut man nicht alles, wenn es um einen guten Zweck, und das ist nachhaltige Ernährung allemal, geht, man spricht auch mit dem Fein. Gell, Herr Wallbillich ;-).

Neben dem Forellenhof Rosengarten war unter anderem die Bliesgau Ölmühle mit ihrem Leindotteröl „angetreten“. Ein faszinierendes, fast vergessenes Gewächs, dieser Leindotter. Und ein sehr spezielles Öl. Irgendwie unglaublich kompakt und mit einem tollen Eigengeschmack, der an Spargel erinnert. Ideal zum Abrunden von Gemüsegerichten.

Das beste Eis der Welt für mich

Vom Öl zum Eis passt irgendwie, dachte ich mir. Deshalb war meine nächste Station Toni Manusé von Gelato Mio. Schon in der Vorstellung hat er eine flammende Rede für mehr Bewusstsein im Umgang mit Lebensmitteln gehalten. Kein Wunder lautet deshalb sein Philosophie:

Unsere Motivation damals wie heute – das beste Eis der Welt herzustellen

Und sich dabei natürlich den Mitmenschen und der Umwelt gegenüber verantwortlich zu fühlen und den Gedanken eines ganzheitlichen Biokonzeptes im gesamten Herstellungsprozess unserer nachhaltig erzeugten Bioeissorten zu beherzigen.

Ich habe es mit einer Kugel Nocciola getestet. Herrlich. Natürlicher Haselnussgeschmack, kein übertriebenes Haselnussaroma. Cremig-festes Eis in einer leckeren Waffel. Wird Zeit, dass es Gelato Mio auch in Stuttgart gibt.

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Bild: Gelato Mio

 

Wie konsequent Herr Manusé in seinem Ansatz ist, konnte man übrigens auch an der Einrichtung seines Messestandes sehen. Coole Pappmöbel und -dekoelemente, die ich mir auch in die Wohnung stellen würde. Wer sich ein Bild davon machen möchte, sollte einen Blick in die Impressionen auf der Website werfen.

So, das war mal ein erster Auftakt meines Messebesuchs. Bleibt dran. Die nächste Folge wird scharf! Versprochen.

 

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31.03.-03.04.2016 – Markt des guten Geschmacks in Stuttgart (+Gewinnspiel)

Von 31.03. bis 03.04.2016 steht die Messe Stuttgart zum zehnten Mal im Zeichen des guten Geschmacks. Vier Tage bietet die Slow Food Messe Genießern ein Eldorado des guten und nachhaltigen Geschmacks. Du bist dabei? Dann habe ich die kostenlosen Tickets für dich!

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Neugierig auf die Slow Food Messe? (Bild: Johannes Schlörb)

So ganz genau weiß ich nicht mehr, wann ich zum ersten Mal auf der Slow Food Messe war. Aber was ich noch weiß: Ich war absolut nicht auf das vorbereitet, was mich erwartet hat, sonst hätte ich selbstverständlich auch einen Einkaufskorb dabei gehabt. Leckeres Brot, verführerischer Käse und Wurst nach guter alter Tradition. Ohne unnötige Zusatzstoffe, ohne Antibiotika und Psychopharmaka. So wie früher halt.

Eine Messe nach meinem Geschmack

Auf dem Markt des guten Geschmackes bin ich auch zum ersten Mal über Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall gestolpert. Mit nachhaltigem Erfolg. Inzwischen gibt es bei mir sehr viel seltener Fleisch und Wurst und wenn, dann vom schwäbisch hällischen Landschwein oder vom Hohenloher Rind. Was Obst und Gemüse angeht, bevorzuge ich sowieso saisonal und regional und mein Brot backe ich seit Jahren selbst.

Kein Wunder also, dass die Messe so ganz nach meinem guten Geschmack ist!

Ich mache Dich zum Fan des guten Geschmacks

Damit auch Du Fan des guten Geschmacks wirst und Dich kostenlos von der gesunden und leckeren Vielfalt überzeugen kannst, verlose ich jetzt insgesamt 2 x 2 Ticketcodes für die Messe (Tageskarte).

So geht’s:

  • Hinterlass‘ mir bis spätestens 03.04.2016, 08:00 Uhr einen Kommentar unter diesem Beitrag, in dem du kurz erklärst, warum Dir nachhaltige Lebensmittel wichtig sind.
  • Bitte denk daran, dass ich Deine E-Mail-Adresse brauche, um Dir die Gewinncodes zuzuschicken. Damit kannst du dann gleich online deine Tickets „kaufen“.
  • Mit der Teilnahme erklärst Du Dich einverstanden, dass ich dich zum Zweck der Gewinnübergabe per E-Mail kontaktieren darf. Die Daten werden anschließend von mir gelöscht.

Übrigens, die Tageskarte berechtigt zum Besuch aller Messen der Frühlingsmessen 2016, die am Tag des Besuches stattfinden.

 

 

#PlacetoBW: Die Karlsruher Bücherschau

Vergesst Frankfurt, vergesst Leipzig. Der Hotspot für Bücherfans ist kurz vor Jahresende ganz eindeutig Karlsruhe! Denn dort findet vom 13. November bis zum 6. Dezember die Karlsruher Bücherschau (#BS15) statt.

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(Pressefoto – Copyright artis-foto.de)

Und das erwartet euch:

  • rund 22.000 Bücher aus 300 Verlagen, Themenschauen, Hörbücher und Kalender 2016
  • Sonderschauen: Autoren und Autorinnen stellen sich vor, Buchpreise verliehen
  • Specials: Comics, Manga & Graphic Novels, Romanwelt, Stadtgeburtstag Karlsruhe
  • Rahmenprogramm: rund 100 Veranstaltungen mit Lesungen, Vorträgen und Filmen
  • Tombola: Der Reinerlös geht dem Flüchtlingsprojekt der Buchbranche „Bücher sagen Willkommen“ zu

Gastland der Bücherschau ist Italien mit Büchern in Landessprache, deutscher Übersetzung. Büchern rund um Land, Leute und Leben.

Besuchen könnt ihr das Spektakel für zwei bzw. ermäßigt einen Euro (Dauerkarte 5 bzw. ermäßigt 4 Euro) im Regierungspräsidium Karlsruhe, Karl-Friedrich-Straße 17, 76133 Karlsruhe.

Veranstalter ist der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Landesverband Baden-Württemberg.

Special für Bloggerinnen und Blogger

Beim #bookupDE auf der Bücherschau Karlsruhe können Blogger und Bloggerinnen einen exklusiven Blick hinter die Kulissen der Veranstaltung werfen. Anmeldeschluss dafür ist der 06.11.2015. Die Teilnehmerzahl ist auf 12 beschränkt.

300 x Karlsruhe – Gesichter einer Stadt

Karlsruhe, die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs, hat was. Das spürt man, wenn man sich Zeit nimmt und an warmen Tagen durchs Stadtzentrum spaziert. Davon gibt es übrigens reichlich, denn die barocke Planstadt am Rhein gehört zu den wärmsten Städten Deutschlands. Sicher mit ein Grund für die entspannte Atmosphäre.

300 x Karlsruhe

Doch es ist nicht nur die spezielle Bauweise oder das Klima, was den Reiz der Stadt ausmacht. Es ist auch nicht der Bundesgerichtshof (BGH), das Karlsruher Institut für Technik (KIT) oder die Bedeutung als Raffinerie-Standort. Es sind die Menschen. Und die haben Gustavo Alàbiso und Benno Stieber im Jubiläumsjahr (1715-2015) unter die Lupe genommen.

300 x Karlsruhe, 300 x  lebendige Charaktere

Ottmar Möhler vom KIT greift nach den Wolken. Oder sollte man besser sagen, er begreift die Wolken? Die bauschigen Gebilde am Himmel haben ihn, den Sohn eines Landwirtes, schon immer interessiert. Heute stellt der “Vater der Wolkenforschung” diese im Labor selbst her und verhalf damit seinem Forschungsgebiet zu weltweiter Aufmerksamkeit.

Götz Kohn legt im Rhein seine Netze aus. Ja, richtig gelesen. In Karlsruhe gibt es noch Fischer. Hauptberufliche Fischer. Und er kennt seinen Fluss: “Der Rhein ist heute so sauber wie vor hundert Jahren.” Das ist Männern wie ihm zu verdanken, die nicht nur Fische aus dem Rhein ziehen, sondern sich für den Erhalt der Arten engagieren. Vielleicht verarbeitet ja Sven Hemman in seiner Karlsruher Sterneküche die Fänge von Götz Kohn, denn “Rheinfisch” ist längst wieder zum Qualitätskennzeichen geworden.

Edelgard Huber von Gernsdorff hat den Wandel miterlebt und gut ein Drittel der 300-jährigen Stadtgeschichte gleich dazu. Als einzige Frau studierte sie damals Chemie und war später eine der wenigen weiblichen Jura-Studentinnen. Mit 109 Jahren ist sie derzeit die ältestes Bürgerin der Stadt. Was sie antreibt und wach hält? “Gebt mir was zu lernen”, denn Lernen macht ihr Leben bis heute lebenswert.

Raimund Sinn ist der Mann mit dem Knall. Er macht aus Tinkturen Heilmittel und weiß dabei selbst nicht so genau, wie das geht. Dabei geht es mit “roher Gewalt” zu. Zugegeben, etwas mysteriös, aber wenn es hilft?!

Cao Panya Varo ist “Chef” im Ruhepol der Stadt am Kolpingplatz. Der Raum wird beherrscht von Dutzenden Buddha-Statuen aus Gold und Marmor. Dazwischen, Cao Panya Varo, der Mönch. Die Menschen kommen zu ihm um zu beten, um sich Rat zu holen. Und Cao Panya Varo nimmt sich Zeit. Immer und für jeden. Eine Seltenheit in unserer hektischen Zeit. Wovon er lebt? Von dem, was ihm die Menschen geben.

Das sind nur ein paar der Charaktere, die uns Einblick in ihr Leben in Karlsruhe gewähren. Und sie sind völlig willkürlich ausgewählt. Ohne Wertung. Denn alle haben etwas zu sagen, viele haben interessante und unerwartete Geschichten oder tun Dinge, die man so nicht erwartet hätte. Sie sind Karlsruhe. Mehr oder weniger lange und mehr oder weniger intensiv. Wobei: Eher mehr.

Spannend, informativ und warmherzig

Ich fand “300 x Karlruhe” von “Der Kleine Buch Verlag” total spannend und bereichernd. Vor mir aus hätten sich die Autoren nicht auf 300 Menschen beschränken müssen. Ich hätte auch noch mehr verdauen können, denn ihnen ist ein warmherziges, informatives und gleichzeitig liebenswertes Werk gelungen.

300 x Karlsruhe sollte jeder und jede lesen, der oder die einen Bezug zur Stadt hat. Ein tolles Weihnachtsgeschenk auch für alle Neu-Karlsruher oder Exil-Karlsruher.

Gustavo Alabiso

geboren 1962 in Pomaretto, Italien. Ausbildung als Fotograf in Rom und seit 1990 in Deutschland, verheiratet und Vater von drei Kindern. Als selbstständiger Bildjournalist arbeitet er für die BNN, Bildagenturen wie Visum, Imago, epd-bild. Auch im PR-Bereich für Behörden und Unternehmen der Region hat er sich einen Namen gemacht.

Benno Stieber

geboren1972 in Freiburg, lebt seit zwölf Jahren als freier Korrespondent in Karlsruhe. Er ist Autor von Cicero, Brandeins und Merian. Mehrere seiner Texte wurden mit Preisen ausgezeichnet. Benno Stieber ist Mitbegründer und Vorsitzender von Freischreiber.

Buchinfo: 300 x Karlsruhe von Gustavon Alabiso, erschienen bei Der kleine Buch Verlag, März 2015, 256 Seiten, € 30,00, ISBN: 978-3-7650-0300-4

Painmaker, Hot Mamas, Low & Slow oder die Königinnen der BBQ Saucen

Im Oktober 2014 war ich zum ersten Mal bei Hot Danas, der Manufaktur für scharfe und extrem leckere Saucen. Und ich war begeistert. So begeistert, dass alle, denen ich davon erzählt habe, meinten: DA möchte ich auch mal hin. Kein Problem. Dann organisiere ich eben ein Blogger-Event.

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Auszug aus dem Hot Danas Programm (Foto: Ulrike Rosina)

Die Zusammenarbeit mit Bloggern ist mir sowieso ein Anliegen. Wer also in Sachen Blogger Relations aktiv werden möchte, einfach melden. Ich aktiviere dann gerne mein Netzwerk und kümmere mich um passende Kontakte.

Hot Danas macht Hot Mamas

Doch zurück zu Hot Danas. Vielen sagt der Name erst mal nichts. Dafür können sie aber mit einer der Produktreihen, den Hot Mamas Saucen, deutlich mehr anfangen. Die scharfen Chili-Würzsaucen im gläsernen „Flachmann“ stehen in manchem Kühlschrank und fallen auch in den Ladenregalen gleich ins Auge.

Eindruck hinterlässt – auch beim zweiten Besuch – das Unternehmen selbst. Von außen völlig unauffällig, wäre da nicht der bullige Hummer der „Chili Police“. Ein Auto, das perfekt zu dem kleinen American Diner passt, in dem uns Ralf Nowak, Inhaber von Hot Danas und Herr der scharfen Saucen, empfängt.

Die anschließende Führung ist so wie Nowak selbst: offen, direkt und unverkrampft. Da alle teilnehmenden Bloggerinnen und Blogger berufstätig sind, konnten wir erst am frühen Abend in Pforzheim auflaufen. Die Produktion war also für den Tag schon eingestellt.

Und plötzlich sind die Chilis alle

Wobei die bei unserem Besuch sowieso nur auf Sparflamme lief. Grund dafür: Durch Schädlingsbefall war der weltweite Chili-Notstand ausgebrochen. Klingt witzig, ist es aber für einen sehr spezialisierten Betrieb definitiv nicht. Ausgerechnet zu Beginn der Grillsaison nur eingeschränkt produzieren zu können, ist – nun ja – blöd!

Zwar gibt es am Markt bereits fertig pürierte und konservierte Chilis im großen Stil zu kaufen, die auch von vielen industriellen Anbietern verwendet werden. Aber die entsprechen nicht Nowaks Qualitätsansprüchen. Bei Hot Danas werden frische Chilis von Hand aufgeschnitten, die Stiele und alles, was nicht rein soll, entfernt und dann manuell weiter verarbeitet.

Chili Mash? Kommt mir nicht in die Flasche

Wir konnten eine Sauce, die nach einem original Hot Danas Rezept aber mit dem industriell verarbeiteten Chili-Püree gekocht worden war, testen. Es war einfach eklig. Viel zu sauer und irgendwie seifig. Kein Vergleich zum Original und vermutlich einer der Gründe, weshalb die Barbecue, Low & Slow und Painmaker Saucen von Hot Danas einen für die Massenware verderben.

Klar war ich neugierig, ob nur ich die Saucen so lecker finde oder ob mein Umfeld auch zu infizieren wäre. Also habe ich kurzerhand einige Tests gestartet. Passend zur Saison primär die BBQ Saucen, nicht die Würzsaucen. Letztere sind auch zum Würzen von Speisen gedacht, nicht als Dip. Dazu sind sie zu scharf und zu dünnflüssig. Ich habe es – versehentlich – getestet.

Mögen Frauen Painmaker?

Besonders gespannt war ich auf die Reaktion meiner weiblichen Probanden. In meinem Umfeld war es bislang überwiegend die männliche Fraktion, die gewetteifert hat, wer sich die schärfste Sauce reinziehen kann. Frauen sind da ja weniger masochistisch veranlagt. 😉

Und tatsächlich, ich konnte alle „Testfrauen“ von den beiden Painmaker BBQ Saucen, rot und schwarz, überzeugen, die sie nach eigener Aussage selbst niemals gekauft hätten. Und auch alle anderen Saucen wurden bei einem Grillfest bereitwillig getestet und ausgiebig genossen.

Die nächste Testrunde fand bei meiner DLRG Ortsgruppe statt. Ohne Grill, dafür mit einem Teller und einem Baguette. Auch hier begeisterte Gesichter. Einer der Tester kannte die Würzsaucen aber noch nicht die BBQ Saucen. Jetzt kennt er sie. Fast alle. 😉

Blieben noch die Bloggerinnen und Blogger vom SOS – Stuttgarter Onliner Stammtisch. Einige davon wären beim Manufaktur-Besuch in Pforzheim gerne dabei gewesen, konnten zu dem Termin aber nicht. Sie haben dafür bei unserem Stammtisch im GinYuu Stuttgart getestet.

Auch hier positiv überraschte Gesichter, was Geschmack, Schärfe und Qualität der Produkte angeht. Wieder waren es die Frauen, die Painmaker misstrauisch beäugt und dann begeistert genascht haben. So wie ich auch zu Beginn.

Meine Favoriten: (Fast) alle!

Ich habe zwischenzeitlich meine Favoriten:

  • Hot Mamas No 2: Für meinen Geschmack perfekt zu gebratenen Würstchen
  • Hot Mamas No 5: Zu Geflügel und Würstchen
  • Painmaker schwarz: Zu gegrilltem Fleisch

Wobei, nein, stimmt nicht. Eigentlich ist nur Hot Mamas No 3 nicht so recht mein Geschmack. Alle anderen mag ich einfach und verwende sie auch teilweise zum Kochen. Aber dazu demnächst mehr.

Wer jetzt überprüfen will, ob die Saucen wirklich so gut schmecken, der wird entweder im Laden fündig oder bestellt gleich direkt beim Hersteller. Mein Tip: Sammelbestellung machen, dann fallen die 3,99 € Versandkosten kaum ins Gewicht.

Übrigens, wer Ralf Nowak noch tiefer in die Karten schauen möchte, kann sich auch sein Buch bestellen.

Edit: Aus gegebenem Anlass – wenn ihr auch gerne testen wollt, kein Problem. Grillfest organisieren und mich einladen 😀

Mehr zum Thema Grillen, Chili und Co.:

Disclaimer: Irgendwie ist mir danach, klar zu stellen, dass ich weder für Hot Danas arbeite, noch für Blogposts bezahlt werde. Ich bin einfach wirklich überzeugt von Konzept, Qualität und Inhaber. Und dann schreibe ich gern darüber.

Helmut Engisch: Was Großvater schon kannte

Am Dienstag, 16. Juni 2015, um 19:00 Uhr präsentiert der Schwäbische Albverein in seiner Hauptgeschäftsstelle in Stuttgart das Buch „Was Großvater schon kannte“ von Helmut Engisch. Der Eintritt ist frei, Voranmeldung erforderlich.

Schwaben, Ausflug, WandernWohin zum Familienausflug am sonnigen Sonntagnachmittag in Schwaben? Zu Gast in Baden-Württemberg und Lust ein paar traditionelle Ausflugsziele zu erwandern? Die Heimat oder Wahlheimat Schwaben endlich mal besser kennenlernen? Auf all diese Fragen hat “Was Großvater schon kannte” von Helmut Engisch eine Antwort. Ein “Ausflugsführer durchs Ländle” vom Belser Verlag mit Wandertipps vom Schwäbischen Albverein, der für Familien und Kultur-Interessierte, für “Rei’g’schmeckte” und Alteingesessene gleichermaßen interessant ist.

Eine Tour durchs Ländle

Zu folgenden Ausflugszielen gibt es Hintergrundinformationen, Geschichten und Anekdoten, reichlich Bilder von früher bis heute und – soweit vor Ort verfügbar – empfohlene Wanderrouten des Schwäbischen Albvereins:

  • Die Stuttgarter Wilhelma
  • Schloss Solitude und Bärenschlösschen
  • Die Grabkapelle auf dem Rotenberg
  • Schloss Ludwigsburg, Blühendes Barock und Märchengarten
  • Kloster Bebenhausen
  • Lichtenstein, Nebelhöhle, Bärenhöhle
  • Der Schönbergturm des Albvereins
  • Blaubeuren und der Blautopf
  • Burg Hohenzollern
  • Kloster Beuron im Donautal
  • Altweibermühle und Erlebnispark Tripsdrill
  • Friedrichshafen am Bodensee
  • Insel Mainau im Bodensee
  • Mummelsee
  • Kloster und Schloss Hirsau

Sehr praktisch dabei: Zu jeder Station gibt es umfassende Informationen zu Öffnungszeiten, Führungen und Kontaktdaten. Die eigene Recherche wird weitgehend überflüssig.

Ein Monument der unsterblichen Liebe

Mein persönliches Aha-Erlebnis: Die Grabkapelle auf dem Rotenberg. Regelmäßig fahre ich auf dem Rückweg von Stuttgart auf der Bundesstraße daran vorbei und wusste eigentlich nie, was es damit auf sich hat. Jetzt weiß ich, dass es “Ein Monument der unsterblichen Liebe” ist, dass ich mir bei Gelegenheit näher ansehen werde.

Da viele alte Fotos und Postkarten eingebunden wurden, kann ich mir auch gut vorstellen, dass Senioren ihren Spaß am Durchblättern des Buches haben. Dabei erkennen sie sicher vieles wieder, was aus Kinder- oder Jugendzeiten bei ihnen abgespeichert wird und können in Erinnerungen schwelgen.

Der Schwäbische Albverein stellt vor

Wer mehr über “Was Großvater schon kannte” von Helmut Engisch erfahren möchte:

Am 16. Juni 2015, um 19:00 Uhr präsentiert der Schwäbische Albverein e.V. das Buch in seinem “Lädle” in seiner Hauptgeschäftsstelle, Hospitalstr. 21 B, 70174 Stuttgart. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erfoderlich. Nähere Informationen und Hinweise zur Anmeldung gibt es direkt beim Schwäbischen Albverein.

Helmut Engisch

Helmut Engisch wurde in Oberndorf am Neckar geboren. In Stuttgart studierte er Germanistik und Geschichte und verdiente als Journalist sein Geld. Als Lokal-Kolumnist “Knitz” nahm er die Einzigartigkeit und die Absonderlichkeiten des schwäbischen Wesens aufs Korn. Seit 1992 ist er als freier Journalist und Autor im Ländle unterwegs.

Buchinfo: “Was Großvater schon kannte” von Helmut Engisch, erschienen bei Belser Verlag, April 2015, 144 Seiten, 141 Abbildungen, gebunden, € 19,95, ISBN 978-3-7630-2688-3

Hot Danas: Blogger und die scharfen Saucen

Baden-Württembergs vermutlich schärfster Arbeitgeber hat seinen Firmensitz in Pforzheim. In liebevoller Handarbeit werden dort nicht nur Hot Mamas Chilisaucen sondern auch feinster Ketchup, feurige Grillmarinaden und würzige Barbecuesaucen hergestellt. Saucen, die Schärfe und Aromareichtum miteinander verbinden.

2014.10.07-PlaceToBW-Blogger-Tour_0104Im Oktober 2014 war zum ersten Mal bei Hot Danas in Pforzheim. Zwar kannte ich die Hot Mamas Chilisaucen schon länger, dass das zugehörige Unternehmen allerdings nicht weit von mir entfernt ansässig ist, weiß ich erst dank der Kampagne #placetoBW.

Am 20. April, passend zum Start der Grillsaison 2015, besuche ich abends gemeinsam mit einigen anderen Bloggern Ralf Nowak und sein Team zum zweiten Mal. Er hat mich mit seiner Leidenschaft für seine Arbeit und sein Produkt einfach begeistert, auch wenn wir auf der PlaceToBW Genusstour im Oktober nur sehr wenig Zeit hatten. Allen, denen ich von der mühsamen Handarbeit, den hochwertigen Zutaten und dem extravaganten Außenauftritt des Unternehmens erzählt habe, waren neugierig. Deshalb freue ich mich sehr, dass Mister Painmaker himself einem zweiten Besuch zugestimmt hat und uns einen Blick in seine Manufaktur werfen lässt.

Ralf Nowak, der
Ralf Nowak, der „Herr der scharfen Saucen“

Blogger, VideoBlogger, Pinterester und Instagram (und Innen natürlich), die Lust auf scharfe Sachen haben, sind herzlich willkommen. Ein paar Leute kann ich noch mitnehmen. Meldet euch einfach bei mir. Dann schauen wir, was noch geht.

Hinweis: Da es sich um eine rein private Organisation und Veranstaltung handelt – ich fand es toll und möchte andere auch einen Blick hinter die Kulissen werfen lassen – wird es für Veröffentlichung jedweder Inhalte keine Vergütung geben. Wer etwas schreiben oder hochladen will, tut das freiwillig und unentgeltlich. 🙂

Mehr zum Thema Grillen, Chili und Co.: